Volksstimme, 01. Dezember 2011
CDU pflanzt Bäume im Tannenwald

Die Region soll grüner werden - unter diesem Motto
pflanzten kürzlich der der CDU-Landtagsabgeordnete Dr.
Gunnar Schellenberger und Mitglieder des
CDU-Ortsvorstandes Schönbeck drei Eichen und ein Ahorn
im Tannenwäldchen. Auf ihrer letzten Sitzung hat der
CDU-Ortsvorstand beschlossen Bäume zu pflanzen, damit
die Region grüner wird. „Der Natur- und Umweltschutz ist
eine wichtige Sache für uns alle“, sagt Dr. Gunnar
Schellenberger. Schon mit kleinen Dingen kann man etwas
tun und ein Zeichen setzen. Für die Pflanzaktion wurden
drei Eichen, gesponsert vom Landtagsabgeordneten Dr.
Gunnar Schellenberger und der Ahorn, den Frau Gudrun
Edner zur Verfügung stellte ausgesucht. Gudrun Edner ist
langjähriges aktives Mitglied der NABU Ortsgruppe
Schönebeck e.V. und Mitglied des Kultur- und
Heimatvereines Schönebeck. Der Solepark unter der
Leitung von Sibylle Schulz danke für das zusätzliche
Grün und freute sich auch über die Zusage von Dr. Gunnar
Schellenberger, im fünfjährigen Rhythmus einen Bau
pflanzen zu wollen.
Volksstimme 19. November 2011
Bundesweite Initiative „Wir lesen vor“ auch in
Schönebeck
„Vor langer, langer Zeit erschuf der Teufel einen
Spiegel…“, so beginnt das Märchen der „Schneekönigin“
von Hans-Christian Andersen. Diese Erzählung gestern am
bundesweiten Vorlesetag zu hören, wünschten sich die
jüngsten Kinder der Schule Lindenstraße.
CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Gunnar Schellenberger kam
der Bitte nach. Die Schüler werden passend dazu im
Dezember die „Schneekönigin“ als Weihnachtsmärchen im
Magdeburger Theater sehen. Dr. Schellenberger erfüllte
noch am gestrigen Tag ähnliche Buchwünsche in der
Käthe-Kollwitz-Schule,

in der Basis Förderschule

und in der Zinsendorfschule.

Am 24.11.2011 wird er, auf Grund der vielen
Vorlesetermine, den Schülerinnen und Schülern in der
Waldschule Elbenau vorlesen.

Volksstimme, 26.10.2011
Richtfest für Neubau am Schönebecker Marktplatz

Landtagsabgeordnete und Stadträte hatten gestern
Nachmittag allen Grund zum Anstoßen. Die Städtische
Wohnungsbau GmbH feierte Richtfest für den Neubau an der
Marktecke. Darüber freuten sich besonders Burkhard
Przyborowski und Sylvi Schumann (beide Architekturbüro),
Landtagsabgeordneter Dr. Gunnar Schellenberger,
Bauminister Thomas Webel, SWB-Geschäftsführerin Sigird
Meyer, Minister i. R. Karl-Heinz Daehre …….
Volksstimme 24.10.2011
Schönebeck ist Hochburg der Vogelzucht
Mehr
als 400 Zebrafinken, Wellensittiche, Kanarien und
Papageien zeigte die 20. AZ-Landesschau der Vogelzüchter
Sachsen-Anhalts bis gestern Nachmittag im Kulturhaus
Felgeleben. Zuchtrichter aus Bremen und Hannover
bewerteten die Tiere.
Felgeleben l "Hallo", krächzt ein großer grüner Vogel.
Ohne Scheu fliegt er bis zum Gitter der Voliere, hangelt
sich mit Schnabel und Krallen den Draht hinauf und sucht
geradezu den Blickkontakt. "Hallo", wiederholt das Tier.
Auf einem Infozettel steht: "Blaustirnamazone.
Zutraulich. Badet gern. Züchter: Jens Schulze,
Schönebeck." Fünf Meter entfernt eröffnet an diesem
Sonnabendvormittag Gunnar Schellenberger die 20.
AZ-Landesschau der Vogelzüchter Sachsen-Anhalts. Im
Kulturhaus Felgeleben haben sich ein Dutzend Mitglieder
des Verbandes eingefunden, dazu einige Gäste. Sie sind
dankbar für die warmen Worte, die der
Landtagsabgeordnete in das Konzert hunderter
Vogelstimmen hineinspricht. Schellenberger ist selbst
Mitglied der AZ-Ortsgruppe Schönebeck. "Schon seit 2003.
Zuvor war ich zwei Jahre Ehrenmitglied", erklärt er auf
Nachfrage. Der damalige Schönebecker Landrat Klaus
Jeziorsky hatte den Christdemokraten einst mitgenommen
zu einer Ausstellung und so auf den Geschmack gebracht.
Fortan war der Politiker Halter von Rosenköpfchen.
"Jetzt habe ich die aber nicht mehr", räumt er ein.
Geblieben ist die Verbundenheit zu den Vogelzüchtern.
Die bilden in Schönebeck eine regelrechte Hochburg. "Ich
finde das Engagement der Ortsgruppe um Mario Hanelt
großartig", würdigt Schellenberger. …..
Volksstimme 17.09.2011
Projekt an der Lerchenfeldschule zur Pflege von
Kriegsgräbern/ Eine Schülerin: "Die Schicksale sind
erschreckend"
Seit mittlerweile drei Jahren fahren die neunten und
zehnten Klassen der Lerchenfeldschule in die
Niederlande, jedoch nicht allein zur Erholung. Als
"Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage" engagieren
sich die Schüler in unterschiedlichen Projekten.
Demnächst steht eine Aktion des Volksbunds Deutscher
Kriegsgräberfürsorge an. Sekundarschulrektor Rüdiger
Gröber erklärt den Sinn der Aktion: "Für die Schüler ist
es eine wertvolle und lehrreiche Erfahrung, die
Einzelschicksale der Verstorbenen bei Recherchen
kennenzulernen. So wird der Geschichtsunterricht
erlebbar." Geschichtslehrer Thomas Bombach, der zusammen
mit Kollegin Angelika die Fahrt seit drei Jahren
begleitet und auch dieses Jahr mit den Schülern nach
Ysselstein fahren wird, ist sich sicher: "Diese Woche
kann etwas leisten, was Folien im Geschichtsunterricht
eben nicht leisten können." …Sarah Steinbach, Julia
Liebegut und Alexander Klein sind Schüler, die nächste
Woche an der Fahrt teilnehmen werden. Alle drei sind
sich einig in ihrer Vorfreude auf die Fahrt. "Geschichte
ist sicherlich nicht unser Lieblingsfach, aber auf der
Fahrt ist alles viel anschaulicher und das macht es auch
interessanter. Die Recherchen sind interessant, auch
wenn die Schicksale der Menschen erschreckend und
traurig sind", so Julia. "Das Projekt ist ein wertvoller
Teil unseres Engagements, das wir nicht mehr missen
wollen. Mit ein bisschen Stolz blicken wir auf unsere
Arbeit, die für eine Sekundarschule nicht
selbstverständlich ist. Wir werden auch in den nächsten
Jahren weiter nach Ysselstein fahren", meint Gröber.
Trotzdem sind solche Projekte schwierig zu finanzieren,
ohne Sponsoren wäre das nicht möglich. "Schon jetzt
müssen wir die ersten Rechnungen dafür begleichen, auch
für die Schüler und ihre Eltern ist so eine Fahrt
mitunter eine finanzielle Belastung", so Gröber.
Schulpate Gunnar Schellenberger von der CDU unterstützt
die Schule bei diesem Projekt auch finanziell. "Ich fand
es großartig, als ich im letzten Jahr sah, wie wertvoll
die Erfahrungen für die Schüler sind. Ich habe damals
versprochen, eine Spende für das nächste Jahr zu geben.
So können dieses Jahr zwei Schüler auch ohne Eigenmittel
mitfahren", so der ehemalige Lehrer. Auch nächstes Jahr
soll der Termin in Ysselstein im Kalender stehen: "Dafür
werden wir uns vor Ort gleich anmelden, bevor der Termin
weg ist", versichert Lehrer Bombach.
Volksstimme 19.07.2011
Überreste einer frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage
bei Schönebeck freigelegt
Ministerin will archäologische Funde touristisch
vermarkten
Grabungshelfer
suchen bei Schönebeck seit Mai nach den Überresten einer
frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage. Vor fünf Jahren
war im nur 1,3 Kilometer entfernten Pömmelte-Zackmünde
ebenfalls eine Kreisgrabenanlage entdeckt worden.
Scherben, Knochen, ein Tontopf und Schmuckringe aus
Bronze sind in den vergangenen Wochen in einer
Kreisgrabenanlage aus der Frühbronzezeit bei Schönebeck
gefunden worden. Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff
(CDU) stattete der Ausgrabungsstätte gestern einen
Besuch ab. Die Anlage soll zu einem Anziehungspunkt für
Touristen ausgebaut werden. In einem Getreidefeld
zwischen Schönebeck und Pömmelte (Salzlandkreis) haben
Archäologen mit Grabungshelfern halbkreisförmige Gräben
gezogen und suchen nach Auffälligkeiten. Seit ai sind
Experten der Martin-Luther-Universität Halle und des
archäologischen Landesamtes hier auf der Suche nach den
Überresten einer Kreisgrabenanlage der Frühbronzezeit.
"Bereits in den 1990er Jahren wurden auf Luftbildern an
dieser Stelle kreisförmige Strukturen auf dem Boden
entdeckt", erzählte Grabungsleiter André Spatzier. Die
Grabungen haben dies inzwischen bestätigt.
Im
Gespräch: Landesarchäologe Harald Meller,
Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) und Gunnar
Schellenberger (CDU, v.l.).
Die in der Bronzezeit rituell genutzte Anlage war sehr
komplex aufgebaut, wie sich jetzt herausgestellt hat.
"Sie besteht aus sechs oder sieben konzentrischen
Ringen. Von außen nach innen bestand sie aus einem
Grabenring, einem Pfostenkreis, einem inneren
Ringgraben, einem Palisadenring sowie zwei weiteren
Pfostenkränzen", erklärte der Grabungsleiter. Bereits
2004 und 2005 waren bei ersten Testgrabungen
Keramikfragmente und Tierknochen gefunden worden. So
kann das Alter der Schönebecker Anlage in die Zeit
zwischen 2136 und 1776 v. Chr. datiert werden - die Zeit
der Himmelsscheibe von Nebra. Das Monument in Pömmelte
ist etwa 400 Jahre älter. Spatzier sagte: "Die
Schönebecker Anlage, die etwa 1,3 Kilometer entfernt von
Pömmelte entstanden ist, war vermutlich ein Nachfolgebau
von Pömmelte."
Wissenschaftsministerin
Birgitta Wolff (CDU) besuchte gestern gemeinsam mit
Landesarchäologe Harald Meller und dem
Kulturausschussvorsitzenden des Landtags, Gunnar
Schellenberger (CDU), die Ausgrabungsstätte. Den
Politikern wurden auch einige Funde gezeigt: Ein
Schmuckring aus Bronze, ein gut erhaltener Tontopf und
Scherben. Meller erläuterte die kulturhistorischen
Zusammenhänge von Kreisgrabenanlagen bei der Besiedlung
Zentraleuropas. "Das berühmte Stonehenge in
Großbritannien und die Anlagen hier weisen auf die
Ähnlichkeit der Glaubensvorstellungen hin", so der
Landesarchäologe. Ministerin Wolff sprach sich im
Zusammenhang mit einer touristischen Erschließung für
eine Bestandsaufnahme aus. "Sachsen-Anhalt ist reich mit
Kulturschätzen gesegnet. Die Frage ist, machen wir
touristisch genug aus diesem Vorteil?", so die
Ministerin. Die Kreisgräben in Pömmelte-Zackmünde und
Schönebeck sollen zwar nicht wieder aufgebaut werden,
aber über landschaftsgestalterische Eingriffe wie Hügel,
Gräben oder Bepflanzungen sichtbar gemacht werden.
Besucher sollen in Schönebeck später einmal von einem 15
Meter hohen Turm auf die Kreisanlage blicken und sich im
Turm informieren können.
MDR Sachsen-Anhalt 19.07.2011
4.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage :
Deutsches "Stonehenge" bei Schönebeck entdeckt
Die rund 4.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage bei
Schönebeck, die derzeit von Archäologen freigelegt wird,
hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die
weltberühmte Megalithanlage im südenglischen Stonehenge.
Das sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller
am Montag am Rande eines Grabungsbesuches von
Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff. In Stonehenge
habe es ein ähnliches Baukonzept mit mehreren Ringen aus
Pfosten, Gräben und Wällen gegeben, erklärte der
Wissenschaftler.

Kultstätte "wissenschaftlich wertvoll"
Meller nannte es "wissenschaftlich wertvoll", dass die
Schönebecker Kultstätte die Zeit ungestört überdauert
habe. Das könne helfen, Geheimnisse um solche Anlagen,
über deren Bedeutung noch immer gerätselt wird,
endgültig zu lüften. Im Gegensatz zu Stonehenge, wo
frühzeitig nicht exakt dokumentierte Grabungen
stattgefunden hätten, sei die Fläche in Schönebeck
bislang nicht gestört worden. In den kommenden Jahren
hätten die Wissenschaftler genug zu tun, um ein
genaueres Bild von den Glaubensvorstellungen im Europa
der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit zu erhalten. Das
Grabensystem bei Schönebeck mit einem Durchmesser von 80
Metern war Anfang der 1990er-Jahre zuerst auf
Luftbildern entdeckt worden. Es soll rituellen und
astronomischen Zwecken gedient haben.
Ausgrabungen seit Mai
Seit
Mai legen Archäologen die frühbronzezeitliche
Kreisgrabenanlage aus der Zeit zwischen 2100 und 1800 v.
Chr. frei. Wie Grabungsleiter André Spatzier erklärte,
wurden bisher sechs bis sieben konzentrisch angeordnete
Kreise entdeckt. Entgegen ersten Befürchtungen seien
diese weitgehend erhalten geblieben. Allerdings wurden
nach Angaben des Grabungsleiters bisher nur wenige Funde
zu Tage gefördert - zumeist Keramik und Scherben von
Gefäßen. Auch mehrere Gräber wurden gefunden. Die
enthaltenen Skelette seien aber durch Wind und Wetter
fast völlig zersetzt worden, sagte Spatzier. Zwei
sogenannte Kissensteine hätten zu den schönsten bisher
entdeckten Stücken gehört. In einer bereits zwischen
2005 und 2008 freigelegten älteren Kreisgrabenanlage im
ein Kilometer entfernten Pömmelte-Zackmünde waren die
Archäologen erfolgreicher gewesen. Sie machten dort
zahlreiche Funde wie Opfergruben mit menschlichen
Skelettresten und Steinbeilen. Die Ausgrabungen in
Schönebeck sollen noch bis Ende Oktoberlaufen.
Einbindung in Tourismusroute "Himmelswege" geplant
Wie der Vorsitzende des Kulturausschusses des
sachsen-anhaltischen Landtages, Gunnar Schellenberger,
ankündigte, soll das gesamte Areal in den kommenden
Jahren schrittweise für den Tourismus hergerichtet
werden. Dafür seien in einem ersten Abschnitt bis Ende
2013 vier Millionen Euro vorgesehen, die Kreis und Land
investieren wollten. Zu den Vorhaben gehöre der Bau
eines etwa 15 Meter hohen Aussichtsturms, der Gästen
einen Überblick über die beiden Kultstätten ermöglichen
soll. Vorgesehen sei auch, die Kultstätten in in die
Tourismusroute "Himmelswege" einzubinden. Diese
Tourismusroute führt seit 2007 durch den Süden
Sachsen-Anhalts. Unter anderem liegt auf der Route auch
das älteste Sonnenobservatorium der Welt in Goseck bei
Weißenfels.
MZ 19.07.2011
«Himmelswege» möglicherweise mit Kreisgrabenanlagen
SCHÖNEBECK/MAGDEBURG/DPA. Die mehrere Jahrtausende
alten Kreisgrabenanlagen in Pömmelte-Zackmünde und
Schönebeck im Salzlandkreis könnten nach Einschätzung
von Experten in die Tourismusroute «Himmelswege»
aufgenommen werden. Das sagte eine Sprecherin des
Wissenschaftsministeriums am Montag in Magdeburg. Das
Land habe über eine Erweiterung der Route aber noch
nicht entschieden. In den Anlagen sind Erdwälle, Gräben
und Palisaden kreisförmig angeordnet. Das
Landesdenkmalamt hält die Erweiterung der Route um die
beiden Stätten ebenfalls für «lohnenswert».
Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) besuchte am
Montag zusammen mit dem Kulturausschussvorsitzenden des
Landtages, Gunnar Schellenberger (CDU), die Anlage in
Schönebeck. Seit Mai legen Archäologen in Schönebeck die
frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage frei. Bislang gab
es jedoch nach Angaben des Landesdenkmalamtes nur wenige
Funde - zumeist Keramik und Scherben von Gefäßen. Auch
mehrere Gräber wurden gefunden. Die enthaltenen Skelette
waren durch Wind und Wetter aber über die Zeit fast
völlig zersetzt worden.
Die Ausgrabung in Schönebeck soll noch bis Ende Oktober
dieses Jahres laufen. Die ältere Anlage in
Pömmelte-Zackmünde war bereits zwischen 2005 und 2008
freigelegt worden. Beide Fundorte wiesen grundsätzliche
Ähnlichkeiten mit ringförmigen Heiligtümern wie
Stonehenge in Großbritannien auf, hieß es.
Die Tourismusroute «Himmelswege» führte den Angaben
zufolge auf rund 130 Kilometern in den vergangenen vier
Jahren insgesamt bereits rund 700 000 Besucher zur
bekannten Himmelsscheibe von Nebra und zum 7000 Jahre
alten Sonnenobservatorium von Goseck (Burgenland).
06.06.2011
37. Pretziener Musiksommer wird von Prof. Matthias
Eisenberg eröffnet
Er
macht seinem Namen auch in diesem Jahr wieder Ehre – der
Pretziener Musiksommer. Es hatte sich viel Publikum in
der St.-Thomas-Kirche eingefunden, auch der
CDU-Landtagsabgeordnete
Dr. Gunnar Schellenberger
Besuch der Kreisgabenanlage von
Schönebeck am 20.05.2011
Bereits
Anfang Mai wurde die Archäologische Erforschung der
Kreis-grabenanlage von Schönebeck aufgenommen. In
unmittel-barer Nachbarschaft der bereits 2005–2008
ausge-grabenen, endneolithisch-frühbronzezeitlichen
Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gelegen,
besitzt sie vergleichbare Ausmaße und schließt zeitlich
vermutlich unmittelbar an diese an. Auf Einladung des
CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Gunnar Schellenberger
besuchen Mitglieder und Freude der CDU die Anlage, um
die ersten Arbeiten zu besichtigen.
Volksstimme 16.05.2011
Erste Feierstunde zur Jugendweihe
"Ab heute erwachsen": Verein Musikwerk gelingt Premiere
Modern,
festlich, jugendgemäß. So präsentierte sich am
vergangenen Sonnabend die erste Jugendweiheveranstaltung
des Vereines Musikwerkes. Im mit Kerzen und Sekt
eingedeckten Dr.-Tolberg-Saal erhielten zwölf Mädchen
und Jungen die Jugendweihe. … Es war ein spannender Tag
– nicht nur für die Kinder, die mit der Jugendweihe in
den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurden. So mancher
Mutti standen die Tränen in den Augen, erst ein zweites
Glas Sekt half über den bewegenden Moment hinweg. "Meine
Jugendweihe ist nun auch schone eine Weile her", gestand
der Festredner des Tages. Es war der Landtagsabgeordnete
Gunnar Schellenberger, der die Mädchen und Jungen locker
und flockig mitnahm. Gut verpackt gab Schellenberger den
Jugendlichen einige lebenswichtige Dinge mit auf den
Weg. Dazu gehörte die Achtung gegenüber Eltern ("Die
haben immer recht.") und Lehrern, den Mut, Träume und
Visionen im Leben auch umsetzen, und dem Glauben, kleine
und große Wünsche auch leben zu können. Dazu passte
anschließend wunderbar das Lied "California Dreaming"
von The Mamas And The Papas – einem Oldie, der im Saal
die Sehnsucht nach Ferne weckte. Mit der Musikauswahl
hatte der Verein Musikwerk volle Punktzahl gelandet. Die
Titel passten – im Übrigen alle live vorgetragen – zum
Jugendweiheprogramm außerordentlich gut. …
Volksstimme, 22.03.2011
Politiker, Kreis und Schulleitung am Gymnasium erörtern
Finanzierungsmöglichkeiten über Stadtumbau-Programm
Kooperation mit der Stadt für Fassadensanierung?
Im
Zusammenhang mit dem Umbau des
Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums, Haus II in der Berliner
Straße, eröffnet sich möglicherweise doch ein Weg, auch
die Fassade des Gebäudes zu erneuern. Der Landkreis als
Schulträger plant im kommenden Jahr, den Mittelteil des
Schulhauses abzureißen und durch einen modernen
Ergänzungsbau zu ersetzen, in dem Fachkabinette,
Lehrerzimmer, Aula, Eingangsbereich und Schulverwaltung
untergebracht werden sollen. Die bestehenden
Gebäudeteile werden innen saniert. 3,6 Millionen Euro
investiert der Kreis, das Geld kommt zu großen Teilen
aus der EU-Schulbauförderung, 600 000 Euro sind der
Eigenanteil. Zukünftig will sich das Gymnasium an diesem
Standort konzentrieren und Haus I leerziehen.
(Volksstimme berichtete). Schulleiter Dr. Ulrich Plaga
zeigte sich enttäuscht von der Nachricht, dass bei den
grundlegenden Arbeiten das Geld für die
Fassadensanierung nicht ausreicht. "Ein neues Gebäude
wird angebaut, die alten Teile saniert. Das hinterlässt
doch Spuren", so der Schulleiter. Er betont den äußeren
Eindruck, den die Schule mache und machen werde, der in
keinster Weise dem qualitativ hochwertigen Lernangebot
entspreche. "Das Haus ist allein von seiner Größe her
Stadtteil-prägend. Es muss etwas geschehen."Der
Landkreis dagegen betont, dass es aufgrund begrenzter
finanzieller Ressourcen darum gehen müsse, die
Lernbedingungen zu optimieren. Jetzt fand ein Treffen
mit Sachsen-Anhalts Bauminister Karl-Heinz Daehre,
Landtagsabgeordnetem Gunnar Schellenberger (beide CDU),
Kreisvertretern und der Schulleitung statt. Erörtert
wurde dabei, dass man Mittel aus dem Stadtumbau Ost für
eine Fassadensanierung nutzen könnte. Dazu müsse sich
der Landkreis allerdings mit der Stadt verständigen, so
Daehre, denn das Geld gehe an die Kommunen. Ein
Förderantrag müsse in diesem Fall von der Stadt bis
Oktober gestellt worden sein. Der Bauminister betonte,
dass man unbedingt auch die Möglichkeiten alternativer
Energienutzung in Betracht ziehen müsse, beispielsweise
Solaranlagen. …Dass eine Kooperation Stadt-Kreis-Land
gelingen könnte, zeigt die Kreisvolkshochschule in der
Tischlerstraße. Der Kreis hat das Innere saniert, die
Stadt die Fassade. Konjunkturpaket-II- und
Stadtumbaumittel flossen.
Volksstimme, 21.03.2011
Erfolg für Gunnar Schellenberger: Er gewinnt erneut das
Direktmandat
Schon
als der erste Wahlbezirk gestern gegen 18.30 Uhr
ausgezählt ist (Barby), ist eine Tendenz zu erkennen:
Christdemokrat Gunnar Schellenberger liegt mit Abstand
vor Sabine Dirlich (Die Linke) und Petra Grimm-Benne
(SPD). Die Grüne Jutta Röseler holt aus dem Stand 1436
Stimmen und erreicht mit 8,2 Prozent mehr als die Partei
auf Landesebene.
Gunnar Schellenberger hat das Direktmandat im
Schönebecker Wahlkreis 19 geholt. "Die CDU ist auch in
der neuen Legislaturperiode die stärkste Partei", freut
sich der Gewinner über das "gute Ergebnis". Dank
richtete er an seine Familie, die vielen fleißigen
Wahlhelfer und an seine Wähler: "Seit neun Jahren bin
ich immer für die Bürger da. Das zahlt sich irgendwann
aus. Meine Stimmen kommen aus allen Teilen der
Gesellschaft: Arbeiter, Unternehmer, aber auch
Arbeitslose und Rentner." Hinsichtlich der anstehenden
Koalitionsverhandlungen sieht der CDU-Politiker die SPD
in Zugzwang. "Nun müssen die Sozialdemokraten ihre
Glaubwürdigkeit beweisen. Wenn sie ihr Versprechen
halten wollen führt der Weg nur über uns", so
Schellenberger.
Volksstimme, 15.03.2011
Kreisgrabenanlage bei Schönebeck
Ausgrabungen begonnen, Goldfunde möglich
Die Erde östlich von Schönebeck hütet historische
Geheimnisse. Nach der Untersuchung einer
Kreisgrabenanlage bei Pömmelte in den Jahren 2005 bis
2008 haben gestern die Ausgrabungen an einer zweiten,
bei Schönebeck gelegenen Anlage begonnen.
Wissenschaftler des Landesamtes für Denkmalpflege und
Archäologie entdeckten bereits 2003 auf Luftbildern die
Überreste von zwei großen Kreisgrabenanlagen. Sie
dienten etwa von 2600 bis 1800 vor Christus rituellen
und astronomischen Zwecken. „Das war ein gutes
Zusammenspiel aller Beteiligten“, würdigte der
Staatssekretär im Kultusministerium, Valentin Gramlich,
die organisatorischen Vorbereitungen. Er lobte
ausdrücklich das Engagement des Vorsitzenden des Schul-
und Bildungsausschusses im Landtag, Dr. Gunnar
Schellenberger, der im Salzlandkreis beheimatet ist.
Ausgrabungsleiter André Spatzier schloss gegenüber der
Volksstimme nicht aus, dass Goldfunde auf die
Archäologen warten. „Die Zeit würde passen“, sagte er.
Volksstimme 07.03.2011
Neues Buch über Zuchauer Hofbesitzer
Ausschussvorsitzender gratuliert zur Einrichtung der
Zeitungsbibliothek
Die Bibliothek der deutschen Heimatzeitschriften hat
seit 2010 unter dem organisatorischen Dach des Bundes
Heimat und Umwelt in Deutschland e. V. (BHU) und des
Landesheimatbundes Schaben-Anhalt e. V. in Zuchau ein
neues Zuhause. Mit Förderung der Kommunalen
Beschäftigungsagentur Schönebeck (Jetzt Jobcenter
Salzlandkreis) und des Europäischen Sozialfonds wurden
in Zuchau freundliche Bibliotheksräume eingerichtet.
Damit die Bibliothek auch langfristig den täglich um bis
zu zehn Bände wachsenden Zeitschriftenbestand aufnehmen
kann, wurde in den vergangenen Monaten zusätzlich ein
ehemaliges Speichergebäude mit massiven Regalen
ausgestattet. Anlässlich der Fertigstellung dieses
wichtigen Teilabschnitts hat der für Kultur zuständige
Ausschussvorsitzende des Landtages Dr. Gunnar
Schellenberger das erste Buch feierlich übergeben. Dabei
handelt es sich um eine Ausgabe von „Familienforschung
heute“, einer wichtigen genealogischen
Zeitschriftenreihe Sachsen-Anhalts. In dem Heft, das
sich Dr. Jörn Weinert als Geschäftsführer des
Landesheimatbunde für die Bibliothek gewünscht hatte,
findet sich unter anderem eine Übersicht über die
bäuerlichen Hofbesitzer in Zuchau im 17. Jahrhundert. …
Volksstimme 07.03.2011
Land gibt 40 000 Euro für das Kreismuseum in Bad
Salzelmen
Zu wenig Geld für großen Wurf
40 000 Euro erhält das Kreismuseum in Schönebeck-Bad
Salzelmen in diesem Jahr durch das Land Sachsen-Anhalt.
Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff (CDU)
bestätigte die Zuwendung jetzt bei einer Gesprächsrunde
mit dem Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger und
Vertretern des Kreises sowie des Museumsfördervereins.
Schönebeck. Rund 200 000 Euro Fördermittel hatte der
Museumsförderverein des Kreismuseums für 2011 beantragt.
Bei einem Besuch im Januar kündigte Sachsen- Anhalts
Kultusministerin Birgitta Wolff 20 000 Euro an. 40 000
Euro sind es jetzt geworden. "Wir freuen uns über das
Geld vom Land und sind dankbar für die Zuwendung", sagt
Fördervereinsvorsitzender Olaf Busch in die
Gesprächsrunde. Doch so richtig Festtagslaune will am
Freitag bei der Bekanntgabe des Fördermittelbescheides
nicht aufkommen. Auf der einen Seite steht ein
ambitioniertes Museumskonzept: Das Haus in Salzlemen
soll Ort der kulturellen Bildung im Salzlandkreis werden
und weit über die Kreisgrenzen hinaus strahlen. Mit dem
Museumsverband Sachsen-Anhalt wurden die Inhalte dazu
erarbeitet, die auch die Kreisgrabenanlage in Pömmelte
mit einbeziehen und auf vielfältige Besuchergruppen
zielen. Auf der anderen Seite steht das Geld. Die
Umsetzung, die mit einer baulichen Ertüchtigung und
Neuorganisation des Kreismuseums ihren Anfang genommen
hat, kostet rund 750 000 Euro. Der Förderverein arbeitet
ehrenamtlich vieles in Eigenleistung auf. Doch die Zeit
sitzt den Machern im Nacken. Mit dem Geld kann der große
Wurf am Haus – baulich wie inhaltlich – nicht gelingen.
Birgitta Wolff versteht das, stellt aber auch klar, dass
man im Vergleich zu anderen regionalen Museen im Land
wohlwollend bedacht worden sei. Man dürfe mit dem
Beispiel Schönebeck kein "falsches Signal" senden.
"Grundsätzlich muss Landesförderung auch immer
Landesinteressen berücksichtigen, deshalb müssen wir auf
die Proportionen achten", so die Ressortchefin. Auch
wenn der Landkreis noch deutlichere Signale vom Land
erwartet, gerade weil der Landesmuseumsverband die
inhaltliche Ausrichtung mit vorgegeben hat, kann
Birgitta Wolff nicht mehr finanzielle Unterstützung für
die kommenden Jahre versprechen. Sie bringt aber andere
Fördermöglichkeiten ins Gespräch und nennt das
Schulbudget. Die Bildungseinrichtungen würden immer mehr
ganztägliche Aufgaben übernehmen, fernab des regulären
Unterrichts. Dafür gebe das Land zukünftig Geld. "In
diesem Zusammenhang können die Schulen mit Orchestern,
Museen oder Theatern vor Ort Kooperationen eingehen", so
die Kultusministerin. In ihren Augen durchaus eine
nachhaltige Option für das Kreismuseum.
Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger, der die
Ministerbesuche organisiert hatte, geht optimistisch
heran. "Unser Anspruch ist: Wir müssen das in den
kommenden drei Jahren schaffen und es darf dabei keine
Abstriche am Gesamtkonzept geben." Aus diesem Grund
wolle man weiter auf Partnersuche gehen und zunächst mit
der Kloster- Berge-Stiftung sprechen.
Volksstimme 05.03.2011
Fördermittelbescheid - 25 000 Euro für Klänge im Raum
Eine
Tafel voll mit Mitgliedern der Projektgruppe „Klänge im
Raum“ hatte gestern im Abgeordnetenbüro von Dr. Gunnar
Schellenberger (CDU) Platz genommen, darunter auch deren
Leiterin Dorothea von Pock. Denn Kultusministerin
Brigitta Wolff (CDU) kam nach Schönebeck, um ihr für das
Projekt einen Fördermittelbescheid über
25 000 Euro zu überreichen. Beinahe wären es nur 20 000
Euro geworden, aber schließlich habe das
Landesverwaltungsamt doch noch die volle beantragte
Summe genehmigt, erklärte Dr. Schellenberger“. Es ist
wichtig, dass Kunst auch Zuschauer erreicht – in
Schönebeck liegen wir das voll im grünen Bereich“,
erklärte Wolff die Unterstützung. Christian Simons,
Generalmusikdirektor der Mitteldeutschen
Kammerphilharmonie, nutzte die Gelegenheit, um Danke zu
sagen – und zwar nicht nur für die Planungssicherheit,
die der Bescheid mit sich bringe. „Ich in auch dankbar,
dass wir so wunderbare Partner in der Region haben“,
sagte er.
Volksstimme 05.03.2011
Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens gestern in
Gnadau und Felgeleben. Nasse Spuren: Wie ist das
Grundwasserproblem zu lösen?
Eine
"Radau-Veranstaltung" war das Treffen gestern Nachmittag
nicht. Einwohner des Stadtteiles sowie aus Sachsenland
und Bad Salzelmen kamen fast eineinhalb Stunden lang mit
Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko
Aeikens (CDU) zusammen. Zuvor war der Minister in Gnadau
und diskutierte mit Jens Strube und den
Ortsteilbürgermeistern. Sie alle einte ein Thema: das
Grund- und Drängwasser in der Region. Ausführlich
erläuterte der Minister die gegenwärtige Situation, die
erhöhten Niederschlagsmengen in den vergangenen vier
Jahren und die Folgen des Hochwassers. "Für das
Ansteigen des Grundwassers gibt es aber noch weitere
Ursachen. Dazu zählen die niedrige beziehungsweise
eingestellte Grundwasserentnahme, das Wiedereinstellen
des ursprünglichen Grundwasserspiegels und die
Versiegelung von Flächen", so Aeikens. All das
hinterlasse nun "nasse Spuren".Aus diesem Grund wurden
nicht nur sieben Arbeitsgruppen ins Leben gerufen,
sondern auch ein Pilotprojekt "nicht nur für die Stadt
Schönebeck, sondern auch über die Grenzen hinaus", wie
Aeikens es noch einmal deutlich feststellte. Bis zum
Sommer müsse eine "saubere Analysebetrachtung" erstellt
werden, danach können in den Regionen unterschiedliche
Maßnahmen, die notwendig sind, diskutiert werden. "Die
nächste Frage, die dann auf uns zukommt, ist die
Finanzierbarkeit", meinte der Minister sowohl in der
Bürgermeisterrunde als auch in Felgeleben. "Wir müssen
auch darüber reden, was das Land leisten kann." Konkret
sprach Aeikens die Verschiebung von Haushaltsmitteln aus
anderen Bereichen an (Städtebau), den Verzicht auf
bestimmte Baumaßnahmen und das Abschöpfen von
Fördermitteln, so unter anderem von der EU.
Der Felgeleber Frank Neumann lobte Aeikens, weil er
seine Hausaufgaben gemacht hatte. "Doch in Fragen des
steigenden Grundwassers besteht ein gemeinschaftliches
Interesse, und auch die Bürger sind bereit, hier etwas
zuzusteuern", so der Einwohner. Beim Abwasser klappe
das, beim Müll und beim Straßenbau. "Warum wird nicht
ein Grundwasser-Absenkungs-Verband gegründet?" Auf der
anderen Seite, so machte ein Bürger deutlich, werden für
die Rettung von Banken und zur Kriegsführung Millionen
Euro ausgegeben, aber nicht für die Menschen vor
Ort.Dennoch haben die Betroffenen weiter Angst: Nicht
nur vor dem Wasser, sondern auch, dass das Thema mit dem
Ende des Wahlkampfes womöglich von der Tagesordnung
verschwinden könnte. "Das wird nicht passieren. Das Land
wird die Menschen und die Kommunen nicht im Stich
lassen", so Gunnar Schellenberger (CDU). Das
unterstützte auch Petra Grimm-Benne (SPD) im Gespräch
mit der Volksstimme.
Volksstimme 28.02.2011
Landesarchäologe Professor Harald Meller hält Vortrag im
Schönebecker Stadtwerkehaus. Stonehenge spiegelt sich in
Pömmelte
Die
Geschichte von Schönebeck muss offenbar neu geschrieben
werden. Der älteste Stadtteil Frohse wird im Jahr 936
erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits mehr als 3000
Jahre vorher hat es in dieser Region bereits eine
hochentwickelte Kultur gegeben. Unzweifelhafte Belege
dafür sind die in den vergangenen Jahren entdeckten
Kreisgrabenanlagen bei Pömmelte und Schönebeck. Sie sind
quasi identisch mit dem weltberühmten Stonehenge in
England. Auf Einladung des Vorsitzenden des
Landtagsausschusses für Bildung, Wissenschaft und
Kultur, Gunnar Schellenberger (CDU), weilte jetzt der
Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und
Archäologie, Professor Harald Meller, im Schönebecker
Stadtwerkehaus. Er sprach in einer öffentlichen
Veranstaltung ausführlich über die schon erfolgten
Ausgrabungen, die Bedeutung der Funde und den künftigen
Umgang damit.
"Es kann sein, dass außergewöhnliche Entdeckungen in den
nächsten Jahren in Schönebeck gemacht werden", sagte der
Professor in seinem Vortrag. Die Schönebecker
Kreisgrabenanlagen seien gegenüber Stonehenge
Spiegelanlagen auf dem Kontinent. "Wir werden Stonehenge
viel besser verstehen, wenn wir Pömmelte verstehen", so
Meller. Ähnlich wie die englische Anlage habe wohl auch
das Schönebecker Pendant als ein ritueller Ort für
Bestattungen gedient. Ebenso sei es wahrscheinlich, dass
in Schönebeck astronomische Kenntnisse etwa über den
Sonnenlauf bekannt waren und beim Bau der Anlagen
berücksichtigt wurden. Die Gebrauchszeit der
Schönebecker Anlagen sei identisch mit der der
Himmelsscheibe von Nebra. Meller warb deshalb dafür, die
sachsen-anhaltische Tourismusroute "Himmelswege" bis
nach Schönebeck zu führen. "Wir haben hier das Glück,
dass der Elberadweg in unmittelbarer Nähe vorüber
führt", meinte Meller mit Hinweis auf die zu erwartende
touristische Bedeutung der Kreisgrabenanlagen.
Stonehenge, führte der Landesarchäologe aus, würde von
Millionen Menschen aufgesucht. Er ist sich sicher, dass
auch das Schönebecker Stonehenge entsprechende Beachtung
findet. Auf jeden Fall sollen die knapp einen Kilometer
voneinander entfernt liegenden Anlagen ab Mai
ausgegraben und in ihrer ursprünglichen Form
nachgebildet werden. Den Zeitrahmen gab Meller mit drei
Jahren an. Das Wirtschaftsministerium des Landes
Sachsen-Anhalt werde die entstehenden Kosten zu 90
Prozent fördern, der Antrag soll in zwei Wochen
eingereicht werden. Beteiligt an der Finanzierung ist
zudem der Salzlandkreis, dessen Engagement in dieser
Sache Professor Meller ausdrücklich lobte. Auch die
Salzlandsparkasse signalisierte bereits den Willen zur
Unterstützung. Probleme mit dem Grundwasser sieht Meller
nicht. Zur Not könne bei den neuen Ausgrabungen
abgepumpt werden. "Der Boden ist ideal. Wir haben viel
kompliziertere Fälle gelöst", versicherte er gegenüber
der Volksstimme.
Volksstimme vom 26.02.2011
Futtermittelspende, leckere Happen für die Heim-Tiere
Ein
besonders schönes Wochenende dürften jetzt die
vierbeinigen Pensionsgäste des Schönebecker Tierheims
haben. Gestern überbrachte der Landtagsabgeord-nete
Gunnar Schellenberger eine Futtermittelspende um Wert
von 250 Euro. Ein Mitarbeiter musste mit einer
Schubkarre anrücken, um die Dosen und Tüten
transportieren zu können. „Ich habe das schon so lange
vor gehabt“, sagte Schellenberger gegenüber der Leiterin
des Tierheimes. Karin Braumann. Der Christdemokrat ist
selbst Halter der Rasse Rhodesian Ridgeback, der auf den
Namen Kasimir hört (meistens). Außerdem teile er und
Ehefrau Andrea das Haus mit drei Katzen. „ Ja, da sind
schon gute Sachen dabei“, beurteilte Karin Braumann beim
Blick auf den vollgeladenen Kofferraum die Futterspende.
Im Name des Teams und natürlich der Begünstigten dankte
sie Schellenberger mit freudigem Lächeln für das
gezeigte Herz für Tiere. Im Schönebecker Tierheim sind
derzeit 95 Katzen, 26 Hunde sowie einige Kleintiere wie
drei Zwergkaninchen, ein Meerschweinchen und sogar
einige Hühner untergebracht. Träger der Anlage in der
Barbyer Straße ist der Tierschutzverein Schönebeck. Das
Tierheim ist unter der Rufnummer
(03928) 40 06 92 zu erreichen, wenn es um das Vermitteln
von Tieren geht. Weitere Futtermittelspenden sind hier
natürlich immer willkommen.
Volksstimme vom 24.02.2011
Vortrag zum Vergaberecht. Nicht immer zählt der
niedrigste Preis
„Vergaberecht
bei Ausschreibungen“ – zu diesem Thema hat die
Mittelstandsver-einigung Schönebeck eine
Informationsveran-staltung organisiert. Als Referenten
traten Dr. Matthias Schering, Fachanwalt für
Arbeitsrecht und für Handels- und Gesellschaftsrecht,
sowie Kerstin Krummhaar, Amtsleiterin im Salzlandkreis,
auf. Dr. Schering ist seit 19 Jahren in Magdeburg
anwaltlich tätig. Er informierte u. a. über wirksame
Strategien zur Reduzierung rechtlicher Risiken bei
Ausschreibungen. Zudem machte er deutlich, dass es
wichtig sei, in den Vergabeunterlagen eine
Sicherheitsleistung zu vereinbaren, um genügend Gewähr
für die vertragsgemäße Leistung und Beseitigung
eventuell auftretender Mängel zu haben. Auch eine
Qualitätssicherungsvereinbarung sollte immer geschlossen
werden, fügte Schering an. Denn diese Vereinbarung würde
alle zwischen den Vertragspartnern vorgesehenen Maßnamen
bei künftigen Lieferungen benennen und regeln, sodass
die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gesichert
sei. Den Unternehmern gab der Anwalt außerdem
Informationen zum Arbeitsrecht. Kerstin Krummhaar von
der Kreisverwaltung sprach über Vergaberichtlinien des
Salzlandkreises, der im Sinne des GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen) ein öffentlicher Auftraggeber
ist. Für das Jahr 2011 gelten Ausnahmeregelungen in
Sachsen-Anhalt. Die öffentlichen Ausschreibungen des
Salzlandkreises seien einzusehen im
Ausschreibungsanzeiger des Landes Sachsen-Anhalts oder
auf der Internetpräsenz des Salzlandkreises. Für
beschränkte Ausschreibungen werde auf die vorhandenen
Datenbanken in den Fachämtern zugegriffen. „Unternehmen,
welche sich noch nie an Ausschreibungen des
Salzlandkreises beteiligt haben, sollten eine
Referenzmappe einreichen“, informierte Krummhaar in
diesem Zusammenhang. Denn dadurch könnten auch sie bei
beschränkten Ausschreibungen mit berücksichtigt werden.
In diesem Zusammenhang verwies Kerstin Krummhaar darauf,
dass die umfangreichen Unterlagen vollständig und
richtig ausgefüllt werden sollten. Hierfür werden
Schulungen z. B. von der Auftragsvergabestelle
Sachsen-Anhalt angeboten. An dieser Stelle
interessierten sich die Unternehmer dafür, ob immer nur
das niedrigste Angebot den Zuschlag erhält oder das
wirtschaftlichste. „In der Regel erhält das niedrigste
Angebot den Zuschlag, wenn dieses die Bedingungen der
Ausschreibung erfüllt“, erklärt die Kreismitarbeiterin.
Jedoch relativierte sie weiterhin, sei bei der Vergabe
nicht immer der niedrigste Angebotspreis entscheidend.
Bei der Auswahl der Angebote würden nur die Bieter
berücksichtigt, die für die Erfüllung der vertraglichen
Verpflichtungen die erforderliche Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen. Sind
Angebote im Verhältnis der zu erbringenden Leistung
ungewöhnlich niedrig, werden vor der Vergabe die
Einzelposten geprüft. „Auf Angebote, deren Preis im
Missverhältnis zur Leistung stehen, wird der Zuschlag
nicht erteilt.“
Volksstimme 31.01.2011
Thema Drängwasser
Schnelle Lösungen nicht in Sicht
Umwelt-Staatssekretär
Jürgen Stadelmann und Landtagsabgeordneter Gunnar
Schellenberger (beide CDU) erklärten Kommunalvertretern
in Gnadau, wie man zukünftig mit der
Grundwassersituation umgehen will. Gnadau. "Wie kann man
kurzfristig Entlastung schaffen", lautete das Thema, das
Jürgen Stadelmann (CDU), Staatssekretär für
Landwirtschaft und Umwelt und Landtagsabgeordneter
Gunnar Schellenberger mit Drängwasser-Betroffenen in
Gnadau besprachen. Dazu zählten Vertreter des dortigen
Altenheims, der Stadt Barby sowie der Ortsteile Gnadau
und Tornitz. Stadelmann sieht die Ursachen nicht zuletzt
in Fehlern der Vergangenheit: "Es wurde ein System, das
sich über Jahrhunderte entwickelte, großflächig außer
Betrieb genommen." Damit meinte er die Verfüllung von
Gräben im Zuge landwirtschaftlicher
Flächenvergrößerungen der 50er Jahre. Wie komplex das
Thema ist, machte er mit Beispielen jüngerer Zeit
deutlich: Stilllegung von Wasserwerken,
Flächenversiegelungen, Kanalnetze,
Straßenentwässerungen.
Jürgen Stadelmann stellte gleich zu Beginn nüchtern
klar: "Wer jetzt schnelle Lösungen verspricht, sagt
nicht die Wahrheit." Er gestand, dass das Land für diese
Aufgabe aktuell "so gut wie keine Mittel" zur Verfügung
habe, man Bundes- und EU-Mittel beantragen werde. Der
Staatssekretär kündigte für Ende Februar die Gründung
von Arbeitsgruppen in den sieben Flussbereichen des
Landesbetriebes für Hochwasserschutz an, um die
"Abstimmung im Gesamtsystem" zu verbessern.
Genehmigungsverfahren für laufende Projekte würden vom
Landesverwaltungsamt zur Entlastung an die Landkreise
delegiert, damit die Abarbeitung schneller erfolgen
könne. Als vordringlich nannte er die Erarbeitung einer
Prioritätenliste, eines Zeit- und Kostenplanes. Für
notwendige Projekte werde eine Finanzierung vom Land mit
Beteiligung der Kommunen angestrebt. "Wir haben seit dem
Hochwasser 2002 Konzepte in der Schublade, die damals
nicht bewilligt wurden," warf Barbys
Vize-Bürgermeisterin Karin Knopf ein. "Hat es denn Sinn,
die jetzt erneut einzureichen?" Gunnar Schellenberger
warnte vor "falschem Aktionismus". Jetzt gehe es darum,
konkrete Maßnahmen abzustimmen. Zudem müssten die
Strukturen auf den Prüfstand. "Es gibt Grabenverbände,
die haben drei Leute und ein Auftragsvolumen von einigen
hunderttausend Euro", sagte der Kreisvorsitzende.
Deswegen müsse man sehen, ob man sie personell und
finanziell aufrüsten könne. "Als erstes muss das
Entwässerungssystem überprüft werden. In welchem Zustand
sind die Gräben und sind sie ausreichend", reagierte er
auf die anhaltende Kritik nicht mehr vorhandener oder
untüchtiger Gräben.
Volksstimme 25.01.2011
Museumsförderverein gibt 2000 Euro zu den Umbauarbeiten
dazu / Schönebecker und Kreis erwarten Hilfe vom Land
Abnahme des Referenzfensters ist Startschuss für
Arbeiten im Kreismuseum
Vergangenen
Freitag warteten Museumschef Rüdiger Radicke und
Vertreter des Museumsförder-vereins gespannt auf
Sachsen-Anhalts Kulturministerin Prof. Dr. Birgitta
Wolff (CDU). Das Empfangskomitee staunte nicht schlecht,
als zeitgleich zur Ministerinnen-limousine auch ein
Transportfahrzeug auf den Hof des alten Salzemer
Rathauses bog. Auf der Ladefläche eines der Fenster, die
zukünftig die Frontseite des Gebäudes zieren sollen: ein
sogenanntes Referenzfenster. Bevor die Fenster eingebaut
werden, müssen nämlich verantwortliche Behörden ihr
Einverständnis geben. Das ist heute Morgen der Fall.
Neben der Firma aus Staßfurt, die die Fenster baut, sind
ab acht Uhr auch Vertreter des Museumsfördervereins und
– für die anstehenden Entscheidungen sehr wichtig – der
Denkmalschutzbehörde vor Ort. Sie werden die Arbeit
begutachten. Geben die Experten grünes Licht, bedeutet
das das offizielle Startsignal für den Aus- und Neubau
aller Fenster. "Wir fangen bewusst mit den Fenstern an
der Forderfront an", sagte Fördervereinsmitglied Olaf
Busch. Das Gesicht des Hauses zum Markt hin solle in
neuem Glanz erstahlen, so der stellvertretende
Vorsitzende. Hinter diesen Gedanken stünden ganz
praktische aber auch symbolisch- öffentlichkeitswirksame
Er- wägungen. "Die Leute sehen: Hier passiert etwas mit
dem Museum!" Außerdem beginnen die Innenausbauarbeiten
direkt im Vorderhaus. So entsteht in einer ersten
Bauphase ein Multimediaraum, in dem Besucher
audio-visuell erleben, wie das Museum, aber auch der
Landkreis oder der Museumsförderverein sich vielfältig
präsentieren. Kassenbereich, Ratsherrenraum, Geologie
und Salzgeschichte werden neu organisiert und
modernisiert. …Land will Förderung akzentuieren - Und
das Geld bleibt eine entscheidende Frage. Das Land hat
20 000 Euro für 2011 in Aussicht gestellt, auch der
Kreis stellt Mittel in den Etat ein. Doch die Summen
reichen nicht aus, um das Haus zu einem "Zentrum der
kulturellen Bildung" im Salzland zu machen, so wie es
der Kreis plant. Aus diesem Grund fand ein
Arbeitsgespräch zwischen Kultusministerin Birgitta
Wolff, dem Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger
und Kreis- und Museumsvertretern statt. Die offizielle
Zusage für mehr Geld gab es aus Magdeburg dabei nicht,
aber den Hinweis, das sogenannte Schulbudget für
außerschulische Lernorte gezielt an Kultureinrichtungen
bringen zu können, wenn vor Ort strategische
Partnerschaften entstehen. …
Volksstimme 25.01.2011
Kooperationsvertrag abgeschlossen
Gute Schüler begehrt
Das
Dr.-Carl-Hermann Gymnasium und die Stadtwerke Schönebeck
haben am Sonnabend einen Kooperationsvertrag
unterschrieben. Bei Partner erhoffen sich eine
fruchtbringende Zusammenarbeit. Schulleiter Dr. Ulrich
Plaga setzt auf eine weitere Begabtenförderung und
Lehrerfortbildung. Die Stadtwerke hoffen, gut
ausgebildete Schüler an ihr Unternehmen binden zu
können. Lob kam vom CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Gunnar
Schellenberger, der nach wie vor Lehrer des Gymnasiums
ist und Vorsitzender des Bildungsausschusses im Land.
Volksstimme 24.01.2011
Kultusministerin Birgitta Wolff trifft Christian Simonis
und Hans-Jörg Simon von der Kammerphilharmonie
Schönebeck
Politik erwägt Veränderungen: Förderung zukünftig
neu ausrichten?
Die Bedeutung der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie
Schönebeck in der Region und in Sachsen-Anhalt war
Mittelpunkt eines Gespräches zwischen
Landes-Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU),
Generalmusikdirektor Christian Simonis und
Geschäftsführer Hans-Jörg Simon in der Elbestadt. Die
Musiker erhoffen sich aus Magdeburg Unterstützung für
eigene Projekte und ein größeres Bewusstsein auf
politischer Ebene für die Arbeit, die sie im
Salzlandkreis leisten. "Die Mitteldeutsche
Kammerphilharmonie ist das Orchester in der Region
zwischen Magdeburg und Halle", sagte
Generalmusikdirektor Christian Simonis beim
Arbeitsgespräch mit Sachsen-Anhalts Kultusministerin
Birgitta Wolff. Das Selbstbewusstsein kann sich der
Orchesterchef zweifelsohne leisten. Denn der Klangkörper
wirkt in vielen Bereichen der Kultur und der Bildung im
neu entstandenen Salzlandkreis. Ulf Freund, Leiter des
Amtes Schulverwaltung - kulturelle Bildung in Bernburg,
unterstrich das ausnahmslos: "Die Mitteldeutsche
Kammerphilharmonie ist gelebte Kreisgebietsreform",
sagte er. Das, was man sich auf der politischen Bühne
vielerorts zwischen Schönebeck und Aschersleben,
Bernburg und der Egelner Mulde noch wünsche, habe man
auf der Konzertbühne längst erreicht: Ein "Wir-Gefühl"
und das Verständnis des einen Orchesters für eine
Region. …. Der Orchesterchef betonte vor der
Landesministerin besonders, dass seine Musiker und er
bei allen Konzerten hochmotiviert seien, egal welches
Publikum die Ohren spitze. "Ich erlebe bei allen
Instrumentalisten, dass sie jedes Konzert mit der selben
professionellen Grundeinstellung spielen." Klingt alles,
um im Musikerjargon zu bleiben, recht harmonisch. Doch
es gibt auch Wünsche im Orchester, die Christian Simonis
vor Birgitta Wolff darlegte. "Alles, was wir machen, ist
vielleicht noch nicht so im Bewusstsein." Das Land habe
die Förderung für das Orchester erhöht, das machte
Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger (CDU), der
Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses des Landes
ist, deutlich. Doch eine wirkliche Identifikation mit
dem musikalischen Schatz, den man habe, gebe es noch
nicht.
Volksstimme 22.01.2011
Förderverein, Kreis und Landtagsabgeordnete präsentieren
Ministerin Birgitta Wolff Zukunftskonzepte für
Kreismuseum
Land erkennt Ort kultureller Bildung an und plant
besondere Förderung
Sachsen-Anhalts Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta
Wolff (CDU) besuchte gestern das Kreismuseum in
Schönebeck Bad-Salzelmen. Sie wurde von Ulf Freund vom
Landkreis, dem Landtagsabgeordneten Gunnar
Schellenberger sowie Vertretern von Museum und
Museums-Förderverein begrüßt. Bei den Gesprächen ging es
um das finanzielle Engagement des Landes in punkto
Hausumbau. Die Schönebecker Fraktion mit
Landtagsabgeordneten, Kreisvertretern und Museumsleuten
traten Ministerin Birgitta Wolff gestern geschlossen
gegenüber – als kompetente Gesprächspartner wenn es um
das Kreismuseum geht und als Bittsteller. Denn im alten
Bad Salzelmer Rathaus, in dem heute Exponate zu vielen
Themen ausgestellt sind – von der Elbe bis zum Salz, von
der Urzeit bis zur jüngeren Vergangenheit – stehen
umfangreiche Bauarbeiten an. Ihr Ziel ist zuerst, dass
historische Gebäude zu ertüchtigen, aber – und noch viel
wichtiger – den Rahmen für ein neuartiges Konzept zu
schaffen. "Das Museum soll ein Zentrum kultureller
Bildung im Salzlandkreis werden", sagt Ulf Freund,
Leiter des Ressorts Schulverwaltungsamt - kulturelle
Bildung im Salzlandkreis. In Zusammenarbeit mit dem
Förderverein, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem
Museumsverband Sachsen- Anhalt habe man Konzepte für das
Kreismuseum erarbeitet, die von Experten als
"maßgeblich" bewertet werden. Mit modernen Angeboten,
wie der multimedialen Darstellung von Themen,
Stationslernen und auf verschiedene Altersgruppen
spezifisch ausgerichtete Konzepte wolle man mit dem
Kreismuseum im Salzlandkreis neue Wege beschreiten…
"Kultur und Bildung sind lebendig, wenn sie in den
Köpfen und Herzen der Menschen wirken"
Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger fokussierte
beim Gespräch mit Birgitta Wolff, wo den Museums-
machern der Schuh drückt. Dankbar sei man für jede
Förderung, so der CDU-Mann. Doch das Land müsse sich
stärker engagieren, damit Bau- und inhaltliche Konzepte
in Salzelmen schneller umgesetzt und nicht zeitlich
verzögert würden. "Jetzt geht es darum die
Voraussetzungen zu schaffen, dass längst fertige
Museumskonzepte schnell umgesetzt werden können."
Schellenberger sprach besonders mit dem Hinweis auf die
Kreisgrabenanlage Pömmelte von einer "Kulturmetropole
Schönebeck" mit weit mehr als regionaler Bedeutung. Vom
vermittelnden Museum aus, in dem Exponate gezielt
ausgestellt, dargestellt und historisch eingeordnet
werden, könne man diesen "Schatz" anfahren.
"Erlebnisbildung, die über Vitrinen und
Ausstellungstafeln hinausgeht", so Schellenberger. Nur
der Rahmen dafür müsse schnell stehen. …
Neujahrsempfang der CDU
Finanzminister Schäuble im Bestehornhaus in Aschersleben
Die
CDU des Salzlandkreises und die Mittelstands-vereinigung
hatten am 13.01.2011 zu ihrem gemeinsamen
Neujahrsempfang in das Ascherslebener Bestehornhaus zu
ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen. Dass das
Haus aus allen Nähten platzte, hat wohl den Grund, dass
sich als Gastredner der Bundesminister der Finanzen,
Wolfgang Schäuble, angekündigt hatte. Der bestritt mit
einer Bilanz und einem Ausblick auf die kommenden Jahre
aus Sicht der CDU dann auch den rund 70-minütigen
Hauptpart des Abends.
Volksstimme 18.01.2011
Einzigartige Anlage im Salzlandkreis auf der Deponie
Frohser Berge in Schönebeck - Gase werden abgefangen und
in Strom umgewandelt
Auf
der seit dem Jahr 2005 geschlossenen Deponie Frohser
Berge in Schönebeck werden die austretenden so genannten
Gut-Gase verstromt und anschließend verkauft. Während
auf den Deponien in Staßfurt und Latdorf (Bernburg) das
austretende Deponiegas abgefackelt werden soll, wird das
Gas aus der Deponie Frohser Berge in Schönebeck in Strom
ungewandelt und verkauft. Die Anlage in der Elbestadt
kann noch rund zehn bis zwölf Jahre laufen. Da staunten
auch die alteingessenen Schönebecker nicht schlecht. Als
dieser Tage eine Abordnung um den Landtagsabgeordneten
Gunnar Schellenberger die Deponie in Schönebeck-Frohse
besuchte, überraschte der Leiter des
Abfallwirtschaftsbetriebes Salzlandkreis mit innovativen
Fakten. Während vielerorts Deponien lediglich
geschlossen wurden, wird in Schönebeck noch Geld
verdient. "Dafür müssen aber die technischen
Voraussetzungen stimmen", so Helmut Ulbrich, Leiter des
Abfallwirtschaftsbetriebs Salzlandkreis, gestern im
Gespräch mit der Volksstimme. Für die Deponie in
Staßfurt erwarten die Abfallexperten den offiziellen
Bescheid zur endgültigen Schließung. In Latdorf
(Altkreis Bernburg) wird bereits mit der Rekultivierung
des Deponieberges begonnen. "In beiden Fällen lohnt sich
aber eine Verwertung der austretenden Gase nicht",
erklärt Reinhold Kockx vom Standort Schönebeck des
Abfallwirtschaftsbetriebes. Als die Deponie in
Schönebeck-Frohse Mitte des Jahres 2005 geschlossen
wurde und Experten bestätigten, dass die austretenden
Deponiegase eine erhebliche Menge darstellen,
entschlossen sich die Schönebecker zu einem gewagten
Schritt: Das Gas sollte in Strom umgewandelt werden. In
den Deponiekörper wurden daraufhin 36 Gasbrunnen gebohrt
und drei Sammelstationen eingerichtet. Das Gas wird
angesaugt und verdichtet. "Das Gut-Gas wird anschließend
in einem Verfahren verstromt, das Schlecht-Gas fackeln
wir ab", so Reinhold Kockx. Damit sich im Deponiekörper
weiter Gas entwickeln und der Vergärungspozess weiter am
Laufen gehalten werden kann, wird die Wasserzufuhr und
damit das Einbringen von Sauerstoff zugelassen.
Lediglich die Seiten des Deponiekörpers müssen dicht
sein. Dass mit dem Gas Geld verdient werden kann, ließ
die Christdemokraten bei ihrem Arbeitsbesuch aufhorchen.
Nach Auskunft des Abfallwirtschaftsbetriebes wird der
Strom verkauft und in das öffentliche Netz eingespeist.
Rund 1000 bis 1500 Haushalte können jährlich durch das
"Minikraftwerk" auf der Deponie versorgt werden. Ein
Unternehmen hat die Anlagen zur Verfügung gestellt und
ist am Gewinn beteiligt. "Das rechnet sich trotzdem", so
Chef Helmut Ulbrich. Die Rekultivierung der Schönebecker
Deponie soll in diesem Jahr abgeschlossen sein. Dann
können die Nachsorgearbeiten beginnen.
Volksstimme 14.01.2011
Landesminister sagen im Kampf gegen Wasserfluten
Unterstützung zu
Schönebeck wird Pilotprojekt
Schönebeck soll bei der Lösung des
Grundwasserproblemes Pilotprojekt werden. Das
bekräftigte gestern Nachmittag Sachsen-Anhalts
Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens (CDU)
gegenüber der Volksstimme. Auch Innenstaatssekretär
Rüdiger Erben (SPD) sagte in Felgeleben die Hilfe des
Landes zu. "Wir verzeichnen das vierte Jahr in Folge
signifikant hohe Niederschläge. Das Grundwasserniveau in
Sachsen-Anhalt ist permanent gestiegen." Mit dieser für
das gesamte Land geltenden Feststellung machte
Landesumweltminister Hermann Onko Aeikens gestern im
Gespräch mit der Volksstimme auf das vielerorts beklagte
Problem mit Grund- und Oberflächenwasser aufmerksam. In
Schönebeck aber sei Situation besonders schwierig.
Deshalb solle die Stadt inklusive ihres Umfeldes ein
Pilotprojekt werden. "Wir finden hier fraglos eine sehr
komplizierte Situation vor", spielte der Ressortchef auf
die unterschiedlichen Gründe und vielschichtigen
Ursachen von Kellerdurchnässungen in und um Schönebeck
an.Je nach Region will das Land nun analysieren, wie die
Lage ist, wo die Ursachen liegen und welche
Handlungsmöglichkeiten es gibt. In die Schönebecker
Arbeitsgruppe Grundwassermanagement, die am 18. Januar
zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen kommt, will
das Ministerium Fachleute aus dem eigenen Hause senden.
"Wir bieten unser Wissen an", unterstrich Dr. Ekkehard
Wallbaum vom Referat Gewässerschutz und Grundwasser.
Eine Lösung, darin stimmte er mit Aeikens überein, könne
aber auch das Land nicht von heute auf morgen
realisieren. An dem Gespräch nahm auch der
CDU-Landtagsabgeordnete Gunnar Schellenberger teil. Er
sagte: "Schönebeck braucht eine kurzfristige Hilfe und
eine langfristige Lösung." Dafür seien viele Schultern
nötig. ….
Volksstimme 13.01.2011
Sachsen-Anhalts Umweltministerium will regionale
Arbeitsgruppen zum Grundwasser bilden -
Ergebnisorientierte Lösungen für Spezialfall Schönebeck
Auf
positive Resonanz ist die Ankündigung von
Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens
(CDU) in Schönebeck gestoßen, sieben regionale
Arbeitsgruppen bilden zu wollen, um dem
Grundwasserproblem im Land zu begegnen (Volksstimme
berichtete). Der Ressortchef hatte am Dienstag
angekündigt, diese Gremien auf Landesebene einzurichten
und mit Experten aus seinem Ministerium, dem
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft,
den Landkreisen und den Landnutzern zu besetzen. Die
regionalen Arbeitsgruppen, so Aeikens, sollten den
Zustand der Grundwassersituation vor Ort analysieren und
notwendige Maßnahmen aufzeigen. Um die zu finanzieren,
so der Minister, müssten notfalls Fördermittel aus der
Stadtsanierung oder Dorferneuerungsprogrammen
umgeschichtet werden. Minister Hermann Onko Aeikens will
heute in einem Gespräch in Magdeburg mit
CDU-Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger das
Vorgehen seines Hauses in Sachen Grundwasser erläutern.
"Wir können gar nicht anders, als den Weg gemeinsam
einschlagen", meint der Christdemokrat. Mit Sinn und
Verstand müsse man das Problem jetzt angehen,
kurzfristig Lösungen bieten, aber insgesamt langfristige
Strategien finden, mit denen man den Regionen nachhaltig
helfen könne, so Schellenberger. In seinen Augen müssten
die vorgeschlagenen Lösungen wissenschaftlich begleitet
und aufgearbeitet werden. Wichtig sei, dass neben
Verwaltung, Politik, Rettungskräften und
Unterhaltungsverbänden auch Betroffene in den
Arbeitsgruppen wirken. "Das Ziel muss eine
Komplettlösung sein", sagt der CDU-Landtagsabgeordnete
und Kreisvorsitzende.