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Volksstimme, 01. Dezember 2011
CDU pflanzt Bäume im Tannenwald
Presse
Volksstimme 19. November 2011
Bundesweite Initiative „Wir lesen vor“ auch in Schönebeck


Volksstimme, 26.10.2011
Richtfest für Neubau am Schönebecker Marktplatz


Volksstimme 24.10.2011
Schönebeck ist Hochburg der Vogelzucht


Volksstimme 17.09.2011
Projekt an der Lerchenfeldschule zur Pflege von Kriegsgräbern


Volksstimme 19.07.2011
Überreste einer frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage bei Schönebeck freigelegt
Ministerin will archäologische Funde touristisch vermarkten


MDR Sachsen-Anhalt 19.07.2011
4.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage :
Deutsches "Stonehenge" bei Schönebeck entdeckt


MZ 19.07.2011
«Himmelswege» möglicherweise mit Kreisgrabenanlagen


06.06.2011
37. Pretziener Musiksommer wird von Prof. Matthias Eisenberg eröffnet


Besuch der Kreisgabenanlage von Schönebeck am 20.05.2011


Volksstimme 16.05.2011
Erste Feierstunde zur Jugendweihe
"Ab heute erwachsen": Verein Musikwerk gelingt Premiere


Volksstimme 22.03.2011
Politiker, Kreis und Schulleitung am Gymnasium erörtern Finanzierungsmöglichkeiten über Stadtumbau-Programm
Kooperation mit der Stadt für Fassadensanierung?


Volksstimme, 21.03.2011
Erfolg für Gunnar Schellenberger: Er gewinnt erneut das Direktmandat


Volksstimme, 15.03.2011
Kreisgrabenanlage bei Schönebeck
Ausgrabungen begonnen, Goldfunde möglich


Volksstimme 07.03.2011
Neues Buch über Zuchauer Hofbesitzer
Ausschussvorsitzender gratuliert zur Einrichtung der Zeitungsbibliothek


Volksstimme 07.03.2011
Land gibt 40 000 Euro für das Kreismuseum in Bad Salzelmen
Zu wenig Geld für großen Wurf


Volksstimme 05.03.2011
Fördermittelbescheid - 25 000 Euro für Klänge im Raum


Volksstimme 05.03.2011
Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens gestern in Gnadau und Felgeleben. Nasse Spuren: Wie ist das Grundwasserproblem zu lösen?


Volksstimme 28.02.2011
Landesarchäologe Professor Harald Meller hält Vortrag im Schönebecker Stadtwerkehaus. Stonehenge spiegelt sich in Pömmelte


Volksstimme vom 26.02.2011
Futtermittelspende, leckere Happen für die Heim-Tiere


Volksstimme vom 24.02.2011
Vortrag zum Vergaberecht. Nicht immer zählt der niedrigste Preis


Volksstimme 31.01.2011
Thema Drängwasser
Schnelle Lösungen nicht in Sicht


Volksstimme 25.01.2011
Museumsförderverein gibt 2000 Euro zu den Umbauarbeiten dazu / Schönebecker und Kreis erwarten Hilfe vom Land
Abnahme des Referenzfensters ist Startschuss für Arbeiten im Kreismuseum


Volksstimme 25.01.2011
Kooperationsvertrag abgeschlossen
Gute Schüler begehrt


Volksstimme 24.01.2011
Kultusministerin Birgitta Wolff trifft Christian Simonis und Hans-Jörg Simon von der Kammerphilharmonie Schönebeck


Volksstimme 22.01.2011
Förderverein, Kreis und Landtagsabgeordnete präsentieren Ministerin Birgitta Wolff Zukunftskonzepte für Kreismuseum
Land erkennt Ort kultureller Bildung an und plant besondere Förderung


Neujahrsempfang der CDU
Finanzminister Schäuble im Bestehornhaus in Aschersleben


Volksstimme 18.01.2011
Einzigartige Anlage im Salzlandkreis auf der Deponie Frohser Berge in Schönebeck - Gase werden abgefangen und in Strom umgewandelt


Volksstimme 14.01.2011
Landesminister sagen im Kampf gegen Wasserfluten Unterstützung zu
Schönebeck wird Pilotprojekt


Volksstimme 13.01.2011
Sachsen-Anhalts Umweltministerium will regionale Arbeitsgruppen zum Grundwasser bilden - Ergebnisorientierte Lösungen für Spezialfall Schönebeck

 

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Dr. Gunnar Schellenberger
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Volksstimme, 01. Dezember 2011
CDU pflanzt Bäume im Tannenwald


Die Region soll grüner werden - unter diesem Motto pflanzten kürzlich der der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Gunnar Schellenberger und Mitglieder des CDU-Ortsvorstandes Schönbeck drei Eichen und ein Ahorn im Tannenwäldchen. Auf ihrer letzten Sitzung hat der CDU-Ortsvorstand beschlossen Bäume zu pflanzen, damit die Region grüner wird. „Der Natur- und Umweltschutz ist eine wichtige Sache für uns alle“, sagt Dr. Gunnar Schellenberger. Schon mit kleinen Dingen kann man etwas tun und ein Zeichen setzen. Für die Pflanzaktion wurden drei Eichen, gesponsert vom Landtagsabgeordneten Dr. Gunnar Schellenberger und der Ahorn, den Frau Gudrun Edner zur Verfügung stellte ausgesucht. Gudrun Edner ist langjähriges aktives Mitglied der NABU Ortsgruppe Schönebeck e.V. und Mitglied des Kultur- und Heimatvereines Schönebeck. Der Solepark unter der Leitung von Sibylle Schulz danke für das zusätzliche Grün und freute sich auch über die Zusage von Dr. Gunnar Schellenberger, im fünfjährigen Rhythmus einen Bau pflanzen zu wollen.

Volksstimme 19. November 2011
Bundesweite Initiative „Wir lesen vor“ auch in Schönebeck

„Vor langer, langer Zeit erschuf der Teufel einen Spiegel…“, so beginnt das Märchen der „Schneekönigin“ von Hans-Christian Andersen. Diese Erzählung gestern am bundesweiten Vorlesetag zu hören, wünschten sich die jüngsten Kinder der Schule Lindenstraße.  CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Gunnar Schellenberger kam der Bitte nach. Die Schüler werden passend dazu im Dezember die „Schneekönigin“ als Weihnachtsmärchen im Magdeburger Theater sehen. Dr. Schellenberger erfüllte noch am gestrigen Tag ähnliche Buchwünsche in der Käthe-Kollwitz-Schule,

in der Basis Förderschule

und in der Zinsendorfschule.

Am 24.11.2011 wird er, auf Grund der vielen Vorlesetermine, den Schülerinnen und Schülern in der Waldschule Elbenau vorlesen.

Volksstimme, 26.10.2011
Richtfest für Neubau am Schönebecker Marktplatz


Landtagsabgeordnete und Stadträte hatten gestern Nachmittag allen Grund zum Anstoßen. Die Städtische Wohnungsbau GmbH feierte Richtfest für den Neubau an der Marktecke. Darüber freuten sich besonders Burkhard Przyborowski und Sylvi Schumann (beide Architekturbüro), Landtagsabgeordneter Dr. Gunnar Schellenberger, Bauminister Thomas Webel, SWB-Geschäftsführerin Sigird Meyer, Minister i. R. Karl-Heinz Daehre …….
 

Volksstimme 24.10.2011
Schönebeck ist Hochburg der Vogelzucht

Reimo Beck (li.) übergibt Gunnar Schellenberger den druckfrischen Ausstellungskatalog, daneben Uwe Arnhold und Mario HaneltMehr als 400 Zebrafinken, Wellensittiche, Kanarien und Papageien zeigte die 20. AZ-Landesschau der Vogelzüchter Sachsen-Anhalts bis gestern Nachmittag im Kulturhaus Felgeleben. Zuchtrichter aus Bremen und Hannover bewerteten die Tiere.
Felgeleben l "Hallo", krächzt ein großer grüner Vogel. Ohne Scheu fliegt er bis zum Gitter der Voliere, hangelt sich mit Schnabel und Krallen den Draht hinauf und sucht geradezu den Blickkontakt. "Hallo", wiederholt das Tier. Auf einem Infozettel steht: "Blaustirnamazone. Zutraulich. Badet gern. Züchter: Jens Schulze, Schönebeck." Fünf Meter entfernt eröffnet an diesem Sonnabendvormittag Gunnar Schellenberger die 20. AZ-Landesschau der Vogelzüchter Sachsen-Anhalts. Im Kulturhaus Felgeleben haben sich ein Dutzend Mitglieder des Verbandes eingefunden, dazu einige Gäste. Sie sind dankbar für die warmen Worte, die der Landtagsabgeordnete in das Konzert hunderter Vogelstimmen hineinspricht. Schellenberger ist selbst Mitglied der AZ-Ortsgruppe Schönebeck. "Schon seit 2003. Zuvor war ich zwei Jahre Ehrenmitglied", erklärt er auf Nachfrage. Der damalige Schönebecker Landrat Klaus Jeziorsky hatte den Christdemokraten einst mitgenommen zu einer Ausstellung und so auf den Geschmack gebracht. Fortan war der Politiker Halter von Rosenköpfchen. "Jetzt habe ich die aber nicht mehr", räumt er ein. Geblieben ist die Verbundenheit zu den Vogelzüchtern. Die bilden in Schönebeck eine regelrechte Hochburg. "Ich finde das Engagement der Ortsgruppe um Mario Hanelt großartig", würdigt Schellenberger. …..
 

Volksstimme 17.09.2011
Projekt an der Lerchenfeldschule zur Pflege von Kriegsgräbern/ Eine Schülerin: "Die Schicksale sind erschreckend"
Seit mittlerweile drei Jahren fahren die neunten und zehnten Klassen der Lerchenfeldschule in die Niederlande, jedoch nicht allein zur Erholung. Als "Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage" engagieren sich die Schüler in unterschiedlichen Projekten. Demnächst steht eine Aktion des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge an. Sekundarschulrektor Rüdiger Gröber erklärt den Sinn der Aktion: "Für die Schüler ist es eine wertvolle und lehrreiche Erfahrung, die Einzelschicksale der Verstorbenen bei Recherchen kennenzulernen. So wird der Geschichtsunterricht erlebbar." Geschichtslehrer Thomas Bombach, der zusammen mit Kollegin Angelika die Fahrt seit drei Jahren begleitet und auch dieses Jahr mit den Schülern nach Ysselstein fahren wird, ist sich sicher: "Diese Woche kann etwas leisten, was Folien im Geschichtsunterricht eben nicht leisten können." …Sarah Steinbach, Julia Liebegut und Alexander Klein sind Schüler, die nächste Woche an der Fahrt teilnehmen werden. Alle drei sind sich einig in ihrer Vorfreude auf die Fahrt. "Geschichte ist sicherlich nicht unser Lieblingsfach, aber auf der Fahrt ist alles viel anschaulicher und das macht es auch interessanter. Die Recherchen sind interessant, auch wenn die Schicksale der Menschen erschreckend und traurig sind", so Julia. "Das Projekt ist ein wertvoller Teil unseres Engagements, das wir nicht mehr missen wollen. Mit ein bisschen Stolz blicken wir auf unsere Arbeit, die für eine Sekundarschule nicht selbstverständlich ist. Wir werden auch in den nächsten Jahren weiter nach Ysselstein fahren", meint Gröber. Trotzdem sind solche Projekte schwierig zu finanzieren, ohne Sponsoren wäre das nicht möglich. "Schon jetzt müssen wir die ersten Rechnungen dafür begleichen, auch für die Schüler und ihre Eltern ist so eine Fahrt mitunter eine finanzielle Belastung", so Gröber. Schulpate Gunnar Schellenberger von der CDU unterstützt die Schule bei diesem Projekt auch finanziell. "Ich fand es großartig, als ich im letzten Jahr sah, wie wertvoll die Erfahrungen für die Schüler sind. Ich habe damals versprochen, eine Spende für das nächste Jahr zu geben. So können dieses Jahr zwei Schüler auch ohne Eigenmittel mitfahren", so der ehemalige Lehrer. Auch nächstes Jahr soll der Termin in Ysselstein im Kalender stehen: "Dafür werden wir uns vor Ort gleich anmelden, bevor der Termin weg ist", versichert Lehrer Bombach.
 

Volksstimme 19.07.2011
Überreste einer frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage bei Schönebeck freigelegt
Ministerin will archäologische Funde touristisch vermarkten
Grabungshelfer suchen bei Schönebeck seit Mai nach den Überresten einer frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage. Vor fünf Jahren war im nur 1,3 Kilometer entfernten Pömmelte-Zackmünde ebenfalls eine Kreisgrabenanlage entdeckt worden. Scherben, Knochen, ein Tontopf und Schmuckringe aus Bronze sind in den vergangenen Wochen in einer Kreisgrabenanlage aus der Frühbronzezeit bei Schönebeck gefunden worden. Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) stattete der Ausgrabungsstätte gestern einen Besuch ab. Die Anlage soll zu einem Anziehungspunkt für Touristen ausgebaut werden. In einem Getreidefeld zwischen Schönebeck und Pömmelte (Salzlandkreis) haben Archäologen mit Grabungshelfern halbkreisförmige Gräben gezogen und suchen nach Auffälligkeiten. Seit ai sind Experten der Martin-Luther-Universität Halle und des archäologischen Landesamtes hier auf der Suche nach den Überresten einer Kreisgrabenanlage der Frühbronzezeit. "Bereits in den 1990er Jahren wurden auf Luftbildern an dieser Stelle kreisförmige Strukturen auf dem Boden entdeckt", erzählte Grabungsleiter André Spatzier. Die Grabungen haben dies inzwischen bestätigt.

Im Gespräch: Landesarchäologe Harald Meller, Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) und Gunnar Schellenberger (CDU, v.l.).Im Gespräch: Landesarchäologe Harald Meller, Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) und Gunnar Schellenberger (CDU, v.l.).
Die in der Bronzezeit rituell genutzte Anlage war sehr komplex aufgebaut, wie sich jetzt herausgestellt hat. "Sie besteht aus sechs oder sieben konzentrischen Ringen. Von außen nach innen bestand sie aus einem Grabenring, einem Pfostenkreis, einem inneren Ringgraben, einem Palisadenring sowie zwei weiteren Pfostenkränzen", erklärte der Grabungsleiter. Bereits 2004 und 2005 waren bei ersten Testgrabungen Keramikfragmente und Tierknochen gefunden worden. So kann das Alter der Schönebecker Anlage in die Zeit zwischen 2136 und 1776 v. Chr. datiert werden - die Zeit der Himmelsscheibe von Nebra. Das Monument in Pömmelte ist etwa 400 Jahre älter. Spatzier sagte: "Die Schönebecker Anlage, die etwa 1,3 Kilometer entfernt von Pömmelte entstanden ist, war vermutlich ein Nachfolgebau von Pömmelte."

Dieser Bronzering gehört zu den Fundstücken. |Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) besuchte gestern gemeinsam mit Landesarchäologe Harald Meller und dem Kulturausschussvorsitzenden des Landtags, Gunnar Schellenberger (CDU), die Ausgrabungsstätte. Den Politikern wurden auch einige Funde gezeigt: Ein Schmuckring aus Bronze, ein gut erhaltener Tontopf und Scherben. Meller erläuterte die kulturhistorischen Zusammenhänge von Kreisgrabenanlagen bei der Besiedlung Zentraleuropas. "Das berühmte Stonehenge in Großbritannien und die Anlagen hier weisen auf die Ähnlichkeit der Glaubensvorstellungen hin", so der Landesarchäologe. Ministerin Wolff sprach sich im Zusammenhang mit einer touristischen Erschließung für eine Bestandsaufnahme aus. "Sachsen-Anhalt ist reich mit Kulturschätzen gesegnet. Die Frage ist, machen wir touristisch genug aus diesem Vorteil?", so die Ministerin. Die Kreisgräben in Pömmelte-Zackmünde und Schönebeck sollen zwar nicht wieder aufgebaut werden, aber über landschaftsgestalterische Eingriffe wie Hügel, Gräben oder Bepflanzungen sichtbar gemacht werden. Besucher sollen in Schönebeck später einmal von einem 15 Meter hohen Turm auf die Kreisanlage blicken und sich im Turm informieren können.

MDR Sachsen-Anhalt 19.07.2011
4.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage :
Deutsches "Stonehenge" bei Schönebeck entdeckt
Die rund 4.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage bei Schönebeck, die derzeit von Archäologen freigelegt wird, hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die weltberühmte Megalithanlage im südenglischen Stonehenge. Das sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller am Montag am Rande eines Grabungsbesuches von Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff. In Stonehenge habe es ein ähnliches Baukonzept mit mehreren Ringen aus Pfosten, Gräben und Wällen gegeben, erklärte der Wissenschaftler.

Kultstätte "wissenschaftlich wertvoll"
Meller nannte es "wissenschaftlich wertvoll", dass die Schönebecker Kultstätte die Zeit ungestört überdauert habe. Das könne helfen, Geheimnisse um solche Anlagen, über deren Bedeutung noch immer gerätselt wird, endgültig zu lüften. Im Gegensatz zu Stonehenge, wo frühzeitig nicht exakt dokumentierte Grabungen stattgefunden hätten, sei die Fläche in Schönebeck bislang nicht gestört worden. In den kommenden Jahren hätten die Wissenschaftler genug zu tun, um ein genaueres Bild von den Glaubensvorstellungen im Europa der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit zu erhalten. Das Grabensystem bei Schönebeck mit einem Durchmesser von 80 Metern war Anfang der 1990er-Jahre zuerst auf Luftbildern entdeckt worden. Es soll rituellen und astronomischen Zwecken gedient haben.
Ausgrabungen seit Mai

Eine Geomagnetik-Aufnahme der Kreisgrabenanlage von Schönebeck Seit Mai legen Archäologen die frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage aus der Zeit zwischen 2100 und 1800 v. Chr. frei. Wie Grabungsleiter André Spatzier erklärte, wurden bisher sechs bis sieben konzentrisch angeordnete Kreise entdeckt. Entgegen ersten Befürchtungen seien diese weitgehend erhalten geblieben. Allerdings wurden nach Angaben des Grabungsleiters bisher nur wenige Funde zu Tage gefördert - zumeist Keramik und Scherben von Gefäßen. Auch mehrere Gräber wurden gefunden. Die enthaltenen Skelette seien aber durch Wind und Wetter fast völlig zersetzt worden, sagte Spatzier. Zwei sogenannte Kissensteine hätten zu den schönsten bisher entdeckten Stücken gehört. In einer bereits zwischen 2005 und 2008 freigelegten älteren Kreisgrabenanlage im ein Kilometer entfernten Pömmelte-Zackmünde waren die Archäologen erfolgreicher gewesen. Sie machten dort zahlreiche Funde wie Opfergruben mit menschlichen Skelettresten und Steinbeilen. Die Ausgrabungen in Schönebeck sollen noch bis Ende Oktoberlaufen.
Einbindung in Tourismusroute "Himmelswege" geplant
Wie der Vorsitzende des Kulturausschusses des sachsen-anhaltischen Landtages, Gunnar Schellenberger, ankündigte, soll das gesamte Areal in den kommenden Jahren schrittweise für den Tourismus hergerichtet werden. Dafür seien in einem ersten Abschnitt bis Ende 2013 vier Millionen Euro vorgesehen, die Kreis und Land investieren wollten. Zu den Vorhaben gehöre der Bau eines etwa 15 Meter hohen Aussichtsturms, der Gästen einen Überblick über die beiden Kultstätten ermöglichen soll. Vorgesehen sei auch, die Kultstätten in in die Tourismusroute "Himmelswege" einzubinden. Diese Tourismusroute führt seit 2007 durch den Süden Sachsen-Anhalts. Unter anderem liegt auf der Route auch das älteste Sonnenobservatorium der Welt in Goseck bei Weißenfels.

MZ 19.07.2011
«Himmelswege» möglicherweise mit Kreisgrabenanlagen
SCHÖNEBECK/MAGDEBURG/DPA. Die mehrere Jahrtausende alten Kreisgrabenanlagen in Pömmelte-Zackmünde und Schönebeck im Salzlandkreis könnten nach Einschätzung von Experten in die Tourismusroute «Himmelswege» aufgenommen werden. Das sagte eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums am Montag in Magdeburg. Das Land habe über eine Erweiterung der Route aber noch nicht entschieden. In den Anlagen sind Erdwälle, Gräben und Palisaden kreisförmig angeordnet. Das Landesdenkmalamt hält die Erweiterung der Route um die beiden Stätten ebenfalls für «lohnenswert».
Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) besuchte am Montag zusammen mit dem Kulturausschussvorsitzenden des Landtages, Gunnar Schellenberger (CDU), die Anlage in Schönebeck. Seit Mai legen Archäologen in Schönebeck die frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage frei. Bislang gab es jedoch nach Angaben des Landesdenkmalamtes nur wenige Funde - zumeist Keramik und Scherben von Gefäßen. Auch mehrere Gräber wurden gefunden. Die enthaltenen Skelette waren durch Wind und Wetter aber über die Zeit fast völlig zersetzt worden.
Die Ausgrabung in Schönebeck soll noch bis Ende Oktober dieses Jahres laufen. Die ältere Anlage in Pömmelte-Zackmünde war bereits zwischen 2005 und 2008 freigelegt worden. Beide Fundorte wiesen grundsätzliche Ähnlichkeiten mit ringförmigen Heiligtümern wie Stonehenge in Großbritannien auf, hieß es.
Die Tourismusroute «Himmelswege» führte den Angaben zufolge auf rund 130 Kilometern in den vergangenen vier Jahren insgesamt bereits rund 700 000 Besucher zur bekannten Himmelsscheibe von Nebra und zum 7000 Jahre alten Sonnenobservatorium von Goseck (Burgenland).

06.06.2011
37. Pretziener Musiksommer wird von Prof. Matthias Eisenberg eröffnet
Er macht seinem Namen auch in diesem Jahr wieder Ehre – der Pretziener Musiksommer. Es hatte sich viel Publikum in der St.-Thomas-Kirche eingefunden, auch der CDU-Landtagsabgeordnete
Dr. Gunnar Schellenberger

 

 

Besuch der Kreisgabenanlage von Schönebeck am 20.05.2011
Bereits Anfang Mai wurde die Archäologische Erforschung der Kreis-grabenanlage von Schönebeck aufgenommen. In unmittel-barer Nachbarschaft der bereits 2005–2008 ausge-grabenen, endneolithisch-frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gelegen, besitzt sie vergleichbare Ausmaße und schließt zeitlich vermutlich unmittelbar an diese an. Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Gunnar Schellenberger besuchen Mitglieder und Freude der CDU die Anlage, um die ersten Arbeiten zu besichtigen.

Volksstimme 16.05.2011
Erste Feierstunde zur Jugendweihe
"Ab heute erwachsen": Verein Musikwerk gelingt Premiere
Modern, festlich, jugendgemäß. So präsentierte sich am vergangenen Sonnabend die erste Jugendweiheveranstaltung des Vereines Musikwerkes. Im mit Kerzen und Sekt eingedeckten Dr.-Tolberg-Saal erhielten zwölf Mädchen und Jungen die Jugendweihe. … Es war ein spannender Tag – nicht nur für die Kinder, die mit der Jugendweihe in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurden. So mancher Mutti standen die Tränen in den Augen, erst ein zweites Glas Sekt half über den bewegenden Moment hinweg. "Meine Jugendweihe ist nun auch schone eine Weile her", gestand der Festredner des Tages. Es war der Landtagsabgeordnete Gunnar Schellenberger, der die Mädchen und Jungen locker und flockig mitnahm. Gut verpackt gab Schellenberger den Jugendlichen einige lebenswichtige Dinge mit auf den Weg. Dazu gehörte die Achtung gegenüber Eltern ("Die haben immer recht.") und Lehrern, den Mut, Träume und Visionen im Leben auch umsetzen, und dem Glauben, kleine und große Wünsche auch leben zu können. Dazu passte anschließend wunderbar das Lied "California Dreaming" von The Mamas And The Papas – einem Oldie, der im Saal die Sehnsucht nach Ferne weckte. Mit der Musikauswahl hatte der Verein Musikwerk volle Punktzahl gelandet. Die Titel passten – im Übrigen alle live vorgetragen – zum Jugendweiheprogramm außerordentlich gut. …

Volksstimme, 22.03.2011
Politiker, Kreis und Schulleitung am Gymnasium erörtern Finanzierungsmöglichkeiten über Stadtumbau-Programm
Kooperation mit der Stadt für Fassadensanierung?

Beraten über die Erneuerung der Fassade: Schulleiter Dr. Ulrich Plaga, Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre und Gunnar Schellenberger (v.l.) bei einem Gespräch im Gymnasium. Foto: Daniel WrüskeIm Zusammenhang mit dem Umbau des Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums, Haus II in der Berliner Straße, eröffnet sich möglicherweise doch ein Weg, auch die Fassade des Gebäudes zu erneuern. Der Landkreis als Schulträger plant im kommenden Jahr, den Mittelteil des Schulhauses abzureißen und durch einen modernen Ergänzungsbau zu ersetzen, in dem Fachkabinette, Lehrerzimmer, Aula, Eingangsbereich und Schulverwaltung untergebracht werden sollen. Die bestehenden Gebäudeteile werden innen saniert. 3,6 Millionen Euro investiert der Kreis, das Geld kommt zu großen Teilen aus der EU-Schulbauförderung, 600 000 Euro sind der Eigenanteil. Zukünftig will sich das Gymnasium an diesem Standort konzentrieren und Haus I leerziehen. (Volksstimme berichtete). Schulleiter Dr. Ulrich Plaga zeigte sich enttäuscht von der Nachricht, dass bei den grundlegenden Arbeiten das Geld für die Fassadensanierung nicht ausreicht. "Ein neues Gebäude wird angebaut, die alten Teile saniert. Das hinterlässt doch Spuren", so der Schulleiter. Er betont den äußeren Eindruck, den die Schule mache und machen werde, der in keinster Weise dem qualitativ hochwertigen Lernangebot entspreche. "Das Haus ist allein von seiner Größe her Stadtteil-prägend. Es muss etwas geschehen."Der Landkreis dagegen betont, dass es aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen darum gehen müsse, die Lernbedingungen zu optimieren. Jetzt fand ein Treffen mit Sachsen-Anhalts Bauminister Karl-Heinz Daehre, Landtagsabgeordnetem Gunnar Schellenberger (beide CDU), Kreisvertretern und der Schulleitung statt. Erörtert wurde dabei, dass man Mittel aus dem Stadtumbau Ost für eine Fassadensanierung nutzen könnte. Dazu müsse sich der Landkreis allerdings mit der Stadt verständigen, so Daehre, denn das Geld gehe an die Kommunen. Ein Förderantrag müsse in diesem Fall von der Stadt bis Oktober gestellt worden sein. Der Bauminister betonte, dass man unbedingt auch die Möglichkeiten alternativer Energienutzung in Betracht ziehen müsse, beispielsweise Solaranlagen. …Dass eine Kooperation Stadt-Kreis-Land gelingen könnte, zeigt die Kreisvolkshochschule in der Tischlerstraße. Der Kreis hat das Innere saniert, die Stadt die Fassade. Konjunkturpaket-II- und Stadtumbaumittel flossen.

Volksstimme, 21.03.2011
Erfolg für Gunnar Schellenberger: Er gewinnt erneut das Direktmandat
Freude beim Ehepaar Schellenberger: Auf seiner Party hatte der CDU-Politiker die Volksstimme von vor fünf Jahren mitgebracht. Damals gewann er mit 36,6 Prozent der Stimmen.Schon als der erste Wahlbezirk gestern gegen 18.30 Uhr ausgezählt ist (Barby), ist eine Tendenz zu erkennen: Christdemokrat Gunnar Schellenberger liegt mit Abstand vor Sabine Dirlich (Die Linke) und Petra Grimm-Benne (SPD). Die Grüne Jutta Röseler holt aus dem Stand 1436 Stimmen und erreicht mit 8,2 Prozent mehr als die Partei auf Landesebene.
Gunnar Schellenberger hat das Direktmandat im Schönebecker Wahlkreis 19 geholt. "Die CDU ist auch in der neuen Legislaturperiode die stärkste Partei", freut sich der Gewinner über das "gute Ergebnis". Dank richtete er an seine Familie, die vielen fleißigen Wahlhelfer und an seine Wähler: "Seit neun Jahren bin ich immer für die Bürger da. Das zahlt sich irgendwann aus. Meine Stimmen kommen aus allen Teilen der Gesellschaft: Arbeiter, Unternehmer, aber auch Arbeitslose und Rentner." Hinsichtlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen sieht der CDU-Politiker die SPD in Zugzwang. "Nun müssen die Sozialdemokraten ihre Glaubwürdigkeit beweisen. Wenn sie ihr Versprechen halten wollen führt der Weg nur über uns", so Schellenberger.

Volksstimme, 15.03.2011
Kreisgrabenanlage bei Schönebeck
Ausgrabungen begonnen, Goldfunde möglich
Die Erde östlich von Schönebeck hütet historische Geheimnisse. Nach der Untersuchung einer Kreisgrabenanlage bei Pömmelte in den Jahren 2005 bis 2008 haben gestern die Ausgrabungen an einer zweiten, bei Schönebeck gelegenen Anlage begonnen. Wissenschaftler des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie entdeckten bereits 2003 auf Luftbildern die Überreste von zwei großen Kreisgrabenanlagen. Sie dienten etwa von 2600 bis 1800 vor Christus rituellen und astronomischen Zwecken. „Das war ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten“, würdigte der Staatssekretär im Kultusministerium, Valentin Gramlich, die organisatorischen Vorbereitungen. Er lobte ausdrücklich das Engagement des Vorsitzenden des Schul- und Bildungsausschusses im Landtag, Dr. Gunnar Schellenberger, der im Salzlandkreis beheimatet ist. Ausgrabungsleiter André Spatzier schloss gegenüber der Volksstimme nicht aus, dass Goldfunde auf die Archäologen warten. „Die Zeit würde passen“, sagte er.

Volksstimme 07.03.2011
Neues Buch über Zuchauer Hofbesitzer
Ausschussvorsitzender gratuliert zur Einrichtung der Zeitungsbibliothek
Die Bibliothek der deutschen Heimatzeitschriften hat seit 2010 unter dem organisatorischen Dach des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland e. V. (BHU) und des Landesheimatbundes Schaben-Anhalt e. V. in Zuchau ein neues Zuhause. Mit Förderung der Kommunalen Beschäftigungsagentur Schönebeck (Jetzt Jobcenter Salzlandkreis) und des Europäischen Sozialfonds wurden in Zuchau freundliche Bibliotheksräume eingerichtet. Damit die Bibliothek auch langfristig den täglich um bis zu zehn Bände wachsenden Zeitschriftenbestand aufnehmen kann, wurde in den vergangenen Monaten zusätzlich ein ehemaliges Speichergebäude mit massiven Regalen ausgestattet. Anlässlich der Fertigstellung dieses wichtigen Teilabschnitts hat der für Kultur zuständige Ausschussvorsitzende des Landtages Dr. Gunnar Schellenberger das erste Buch feierlich übergeben. Dabei handelt es sich um eine Ausgabe von „Familienforschung heute“, einer wichtigen genealogischen Zeitschriftenreihe Sachsen-Anhalts. In dem Heft, das sich Dr. Jörn Weinert als Geschäftsführer des Landesheimatbunde für die Bibliothek gewünscht hatte, findet sich unter anderem eine Übersicht über die bäuerlichen Hofbesitzer in Zuchau im 17. Jahrhundert. …

Volksstimme 07.03.2011
Land gibt 40 000 Euro für das Kreismuseum in Bad Salzelmen
Zu wenig Geld für großen Wurf
40 000 Euro erhält das Kreismuseum in Schönebeck-Bad Salzelmen in diesem Jahr durch das Land Sachsen-Anhalt. Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff (CDU) bestätigte die Zuwendung jetzt bei einer Gesprächsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger und Vertretern des Kreises sowie des Museumsfördervereins. Schönebeck. Rund 200 000 Euro Fördermittel hatte der Museumsförderverein des Kreismuseums für 2011 beantragt. Bei einem Besuch im Januar kündigte Sachsen- Anhalts Kultusministerin Birgitta Wolff 20 000 Euro an. 40 000 Euro sind es jetzt geworden. "Wir freuen uns über das Geld vom Land und sind dankbar für die Zuwendung", sagt Fördervereinsvorsitzender Olaf Busch in die Gesprächsrunde. Doch so richtig Festtagslaune will am Freitag bei der Bekanntgabe des Fördermittelbescheides nicht aufkommen. Auf der einen Seite steht ein ambitioniertes Museumskonzept: Das Haus in Salzlemen soll Ort der kulturellen Bildung im Salzlandkreis werden und weit über die Kreisgrenzen hinaus strahlen. Mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt wurden die Inhalte dazu erarbeitet, die auch die Kreisgrabenanlage in Pömmelte mit einbeziehen und auf vielfältige Besuchergruppen zielen. Auf der anderen Seite steht das Geld. Die Umsetzung, die mit einer baulichen Ertüchtigung und Neuorganisation des Kreismuseums ihren Anfang genommen hat, kostet rund 750 000 Euro. Der Förderverein arbeitet ehrenamtlich vieles in Eigenleistung auf. Doch die Zeit sitzt den Machern im Nacken. Mit dem Geld kann der große Wurf am Haus – baulich wie inhaltlich – nicht gelingen. Birgitta Wolff versteht das, stellt aber auch klar, dass man im Vergleich zu anderen regionalen Museen im Land wohlwollend bedacht worden sei. Man dürfe mit dem Beispiel Schönebeck kein "falsches Signal" senden. "Grundsätzlich muss Landesförderung auch immer Landesinteressen berücksichtigen, deshalb müssen wir auf die Proportionen achten", so die Ressortchefin. Auch wenn der Landkreis noch deutlichere Signale vom Land erwartet, gerade weil der Landesmuseumsverband die inhaltliche Ausrichtung mit vorgegeben hat, kann Birgitta Wolff nicht mehr finanzielle Unterstützung für die kommenden Jahre versprechen. Sie bringt aber andere Fördermöglichkeiten ins Gespräch und nennt das Schulbudget. Die Bildungseinrichtungen würden immer mehr ganztägliche Aufgaben übernehmen, fernab des regulären Unterrichts. Dafür gebe das Land zukünftig Geld. "In diesem Zusammenhang können die Schulen mit Orchestern, Museen oder Theatern vor Ort Kooperationen eingehen", so die Kultusministerin. In ihren Augen durchaus eine nachhaltige Option für das Kreismuseum. Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger, der die Ministerbesuche organisiert hatte, geht optimistisch heran. "Unser Anspruch ist: Wir müssen das in den kommenden drei Jahren schaffen und es darf dabei keine Abstriche am Gesamtkonzept geben." Aus diesem Grund wolle man weiter auf Partnersuche gehen und zunächst mit der Kloster- Berge-Stiftung sprechen.

Volksstimme 05.03.2011
Fördermittelbescheid - 25 000 Euro für Klänge im Raum
Eine Tafel voll mit Mitgliedern der Projektgruppe „Klänge im Raum“ hatte gestern im Abgeordnetenbüro von Dr. Gunnar Schellenberger (CDU) Platz genommen, darunter auch deren Leiterin Dorothea von Pock. Denn Kultusministerin Brigitta Wolff (CDU) kam nach Schönebeck, um ihr für das Projekt einen Fördermittelbescheid über
25 000 Euro zu überreichen. Beinahe wären es nur 20 000 Euro geworden, aber schließlich habe das Landesverwaltungsamt doch noch die volle beantragte Summe genehmigt, erklärte Dr. Schellenberger“. Es ist wichtig, dass Kunst auch Zuschauer erreicht – in Schönebeck liegen wir das voll im grünen Bereich“, erklärte Wolff die Unterstützung. Christian Simons, Generalmusikdirektor der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, nutzte die Gelegenheit, um Danke zu sagen – und zwar nicht nur für die Planungssicherheit, die der Bescheid mit sich bringe. „Ich in auch dankbar, dass wir so wunderbare Partner in der Region haben“, sagte er.

Volksstimme 05.03.2011
Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens gestern in Gnadau und Felgeleben. Nasse Spuren: Wie ist das Grundwasserproblem zu lösen?
Voller Saal gestern Nachmittag in Felgeleben: Landwirtschaftsminiser Hermann Onko Aeikens diskutierte mit vom Grundwasser betroffenen Bürgern.Eine "Radau-Veranstaltung" war das Treffen gestern Nachmittag nicht. Einwohner des Stadtteiles sowie aus Sachsenland und Bad Salzelmen kamen fast eineinhalb Stunden lang mit Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens (CDU) zusammen. Zuvor war der Minister in Gnadau und diskutierte mit Jens Strube und den Ortsteilbürgermeistern. Sie alle einte ein Thema: das Grund- und Drängwasser in der Region. Ausführlich erläuterte der Minister die gegenwärtige Situation, die erhöhten Niederschlagsmengen in den vergangenen vier Jahren und die Folgen des Hochwassers. "Für das Ansteigen des Grundwassers gibt es aber noch weitere Ursachen. Dazu zählen die niedrige beziehungsweise eingestellte Grundwasserentnahme, das Wiedereinstellen des ursprünglichen Grundwasserspiegels und die Versiegelung von Flächen", so Aeikens. All das hinterlasse nun "nasse Spuren".Aus diesem Grund wurden nicht nur sieben Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, sondern auch ein Pilotprojekt "nicht nur für die Stadt Schönebeck, sondern auch über die Grenzen hinaus", wie Aeikens es noch einmal deutlich feststellte. Bis zum Sommer müsse eine "saubere Analysebetrachtung" erstellt werden, danach können in den Regionen unterschiedliche Maßnahmen, die notwendig sind, diskutiert werden. "Die nächste Frage, die dann auf uns zukommt, ist die Finanzierbarkeit", meinte der Minister sowohl in der Bürgermeisterrunde als auch in Felgeleben. "Wir müssen auch darüber reden, was das Land leisten kann." Konkret sprach Aeikens die Verschiebung von Haushaltsmitteln aus anderen Bereichen an (Städtebau), den Verzicht auf bestimmte Baumaßnahmen und das Abschöpfen von Fördermitteln, so unter anderem von der EU.
Der Felgeleber Frank Neumann lobte Aeikens, weil er seine Hausaufgaben gemacht hatte. "Doch in Fragen des steigenden Grundwassers besteht ein gemeinschaftliches Interesse, und auch die Bürger sind bereit, hier etwas zuzusteuern", so der Einwohner. Beim Abwasser klappe das, beim Müll und beim Straßenbau. "Warum wird nicht ein Grundwasser-Absenkungs-Verband gegründet?" Auf der anderen Seite, so machte ein Bürger deutlich, werden für die Rettung von Banken und zur Kriegsführung Millionen Euro ausgegeben, aber nicht für die Menschen vor Ort.Dennoch haben die Betroffenen weiter Angst: Nicht nur vor dem Wasser, sondern auch, dass das Thema mit dem Ende des Wahlkampfes womöglich von der Tagesordnung verschwinden könnte. "Das wird nicht passieren. Das Land wird die Menschen und die Kommunen nicht im Stich lassen", so Gunnar Schellenberger (CDU). Das unterstützte auch Petra Grimm-Benne (SPD) im Gespräch mit der Volksstimme.

Volksstimme 28.02.2011
Landesarchäologe Professor Harald Meller hält Vortrag im Schönebecker Stadtwerkehaus. Stonehenge spiegelt sich in Pömmelte
Die Geschichte von Schönebeck muss offenbar neu geschrieben werden. Der älteste Stadtteil Frohse wird im Jahr 936 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits mehr als 3000 Jahre vorher hat es in dieser Region bereits eine hochentwickelte Kultur gegeben. Unzweifelhafte Belege dafür sind die in den vergangenen Jahren entdeckten Kreisgrabenanlagen bei Pömmelte und Schönebeck. Sie sind quasi identisch mit dem weltberühmten Stonehenge in England. Auf Einladung des Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Gunnar Schellenberger (CDU), weilte jetzt der Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Professor Harald Meller, im Schönebecker Stadtwerkehaus. Er sprach in einer öffentlichen Veranstaltung ausführlich über die schon erfolgten Ausgrabungen, die Bedeutung der Funde und den künftigen Umgang damit.
"Es kann sein, dass außergewöhnliche Entdeckungen in den nächsten Jahren in Schönebeck gemacht werden", sagte der Professor in seinem Vortrag. Die Schönebecker Kreisgrabenanlagen seien gegenüber Stonehenge Spiegelanlagen auf dem Kontinent. "Wir werden Stonehenge viel besser verstehen, wenn wir Pömmelte verstehen", so Meller. Ähnlich wie die englische Anlage habe wohl auch das Schönebecker Pendant als ein ritueller Ort für Bestattungen gedient. Ebenso sei es wahrscheinlich, dass in Schönebeck astronomische Kenntnisse etwa über den Sonnenlauf bekannt waren und beim Bau der Anlagen berücksichtigt wurden. Die Gebrauchszeit der Schönebecker Anlagen sei identisch mit der der Himmelsscheibe von Nebra. Meller warb deshalb dafür, die sachsen-anhaltische Tourismusroute "Himmelswege" bis nach Schönebeck zu führen. "Wir haben hier das Glück, dass der Elberadweg in unmittelbarer Nähe vorüber führt", meinte Meller mit Hinweis auf die zu erwartende touristische Bedeutung der Kreisgrabenanlagen. Stonehenge, führte der Landesarchäologe aus, würde von Millionen Menschen aufgesucht. Er ist sich sicher, dass auch das Schönebecker Stonehenge entsprechende Beachtung findet. Auf jeden Fall sollen die knapp einen Kilometer voneinander entfernt liegenden Anlagen ab Mai ausgegraben und in ihrer ursprünglichen Form nachgebildet werden. Den Zeitrahmen gab Meller mit drei Jahren an. Das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt werde die entstehenden Kosten zu 90 Prozent fördern, der Antrag soll in zwei Wochen eingereicht werden. Beteiligt an der Finanzierung ist zudem der Salzlandkreis, dessen Engagement in dieser Sache Professor Meller ausdrücklich lobte. Auch die Salzlandsparkasse signalisierte bereits den Willen zur Unterstützung. Probleme mit dem Grundwasser sieht Meller nicht. Zur Not könne bei den neuen Ausgrabungen abgepumpt werden. "Der Boden ist ideal. Wir haben viel kompliziertere Fälle gelöst", versicherte er gegenüber der Volksstimme.

Volksstimme vom 26.02.2011
Futtermittelspende, leckere Happen für die Heim-Tiere
Ein besonders schönes Wochenende dürften jetzt die vierbeinigen Pensionsgäste des Schönebecker Tierheims haben. Gestern überbrachte der Landtagsabgeord-nete Gunnar Schellenberger eine Futtermittelspende um Wert von 250 Euro. Ein Mitarbeiter musste mit einer Schubkarre anrücken, um die Dosen und Tüten transportieren zu können. „Ich habe das schon so lange vor gehabt“, sagte Schellenberger gegenüber der Leiterin des Tierheimes. Karin Braumann. Der Christdemokrat ist selbst Halter der Rasse Rhodesian Ridgeback, der auf den Namen Kasimir hört (meistens). Außerdem teile er und Ehefrau Andrea das Haus mit drei Katzen. „ Ja, da sind schon gute Sachen dabei“, beurteilte Karin Braumann beim Blick auf den vollgeladenen Kofferraum die Futterspende. Im Name des Teams und natürlich der Begünstigten dankte sie Schellenberger mit freudigem Lächeln für das gezeigte Herz für Tiere. Im Schönebecker Tierheim sind derzeit 95 Katzen, 26 Hunde sowie einige Kleintiere wie drei Zwergkaninchen, ein Meerschweinchen und sogar einige Hühner untergebracht. Träger der Anlage in der Barbyer Straße ist der Tierschutzverein Schönebeck. Das Tierheim ist unter der Rufnummer
(03928) 40 06 92 zu erreichen, wenn es um das Vermitteln von Tieren geht. Weitere Futtermittelspenden sind hier natürlich immer willkommen.

Volksstimme vom 24.02.2011
Vortrag zum Vergaberecht. Nicht immer zählt der niedrigste Preis
„Vergaberecht bei Ausschreibungen“ – zu diesem Thema hat die Mittelstandsver-einigung Schönebeck eine Informationsveran-staltung organisiert. Als Referenten traten Dr. Matthias Schering, Fachanwalt für Arbeitsrecht und für Handels- und Gesellschaftsrecht, sowie Kerstin Krummhaar, Amtsleiterin im Salzlandkreis, auf. Dr. Schering ist seit 19 Jahren in Magdeburg anwaltlich tätig. Er informierte u. a. über wirksame Strategien zur Reduzierung rechtlicher Risiken bei Ausschreibungen. Zudem machte er deutlich, dass es wichtig sei, in den Vergabeunterlagen eine Sicherheitsleistung zu vereinbaren, um genügend Gewähr für die vertragsgemäße Leistung und Beseitigung eventuell auftretender Mängel zu haben. Auch eine Qualitätssicherungsvereinbarung sollte immer geschlossen werden, fügte Schering an. Denn diese Vereinbarung würde alle zwischen den Vertragspartnern vorgesehenen Maßnamen bei künftigen Lieferungen benennen und regeln, sodass die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gesichert sei. Den Unternehmern gab der Anwalt außerdem Informationen zum Arbeitsrecht. Kerstin Krummhaar von der Kreisverwaltung sprach über Vergaberichtlinien des Salzlandkreises, der im Sinne des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) ein öffentlicher Auftraggeber ist. Für das Jahr 2011 gelten Ausnahmeregelungen in Sachsen-Anhalt. Die öffentlichen Ausschreibungen des Salzlandkreises seien einzusehen im Ausschreibungsanzeiger des Landes Sachsen-Anhalts oder auf der Internetpräsenz des Salzlandkreises. Für beschränkte Ausschreibungen werde auf die vorhandenen Datenbanken in den Fachämtern zugegriffen. „Unternehmen, welche sich noch nie an Ausschreibungen des Salzlandkreises beteiligt haben, sollten eine Referenzmappe einreichen“, informierte Krummhaar in diesem Zusammenhang. Denn dadurch könnten auch sie bei beschränkten Ausschreibungen mit berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang verwies Kerstin Krummhaar darauf, dass die umfangreichen Unterlagen vollständig und richtig ausgefüllt werden sollten. Hierfür werden Schulungen z. B. von der Auftragsvergabestelle Sachsen-Anhalt angeboten. An dieser Stelle interessierten sich die Unternehmer dafür, ob immer nur das niedrigste Angebot den Zuschlag erhält oder das wirtschaftlichste. „In der Regel erhält das niedrigste Angebot den Zuschlag, wenn dieses die Bedingungen der Ausschreibung erfüllt“, erklärt die Kreismitarbeiterin. Jedoch relativierte sie weiterhin, sei bei der Vergabe nicht immer der niedrigste Angebotspreis entscheidend. Bei der Auswahl der Angebote würden nur die Bieter berücksichtigt, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen. Sind Angebote im Verhältnis der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig, werden vor der Vergabe die Einzelposten geprüft. „Auf Angebote, deren Preis im Missverhältnis zur Leistung stehen, wird der Zuschlag nicht erteilt.“

Volksstimme 31.01.2011
Thema Drängwasser
Schnelle Lösungen nicht in Sicht
Umwelt-Staatssekretär Jürgen Stadelmann und Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger (beide CDU) erklärten Kommunalvertretern in Gnadau, wie man zukünftig mit der Grundwassersituation umgehen will. Gnadau. "Wie kann man kurzfristig Entlastung schaffen", lautete das Thema, das Jürgen Stadelmann (CDU), Staatssekretär für Landwirtschaft und Umwelt und Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger mit Drängwasser-Betroffenen in Gnadau besprachen. Dazu zählten Vertreter des dortigen Altenheims, der Stadt Barby sowie der Ortsteile Gnadau und Tornitz. Stadelmann sieht die Ursachen nicht zuletzt in Fehlern der Vergangenheit: "Es wurde ein System, das sich über Jahrhunderte entwickelte, großflächig außer Betrieb genommen." Damit meinte er die Verfüllung von Gräben im Zuge landwirtschaftlicher Flächenvergrößerungen der 50er Jahre. Wie komplex das Thema ist, machte er mit Beispielen jüngerer Zeit deutlich: Stilllegung von Wasserwerken, Flächenversiegelungen, Kanalnetze, Straßenentwässerungen.
Jürgen Stadelmann stellte gleich zu Beginn nüchtern klar: "Wer jetzt schnelle Lösungen verspricht, sagt nicht die Wahrheit." Er gestand, dass das Land für diese Aufgabe aktuell "so gut wie keine Mittel" zur Verfügung habe, man Bundes- und EU-Mittel beantragen werde. Der Staatssekretär kündigte für Ende Februar die Gründung von Arbeitsgruppen in den sieben Flussbereichen des Landesbetriebes für Hochwasserschutz an, um die "Abstimmung im Gesamtsystem" zu verbessern. Genehmigungsverfahren für laufende Projekte würden vom Landesverwaltungsamt zur Entlastung an die Landkreise delegiert, damit die Abarbeitung schneller erfolgen könne. Als vordringlich nannte er die Erarbeitung einer Prioritätenliste, eines Zeit- und Kostenplanes. Für notwendige Projekte werde eine Finanzierung vom Land mit Beteiligung der Kommunen angestrebt. "Wir haben seit dem Hochwasser 2002 Konzepte in der Schublade, die damals nicht bewilligt wurden," warf Barbys Vize-Bürgermeisterin Karin Knopf ein. "Hat es denn Sinn, die jetzt erneut einzureichen?" Gunnar Schellenberger warnte vor "falschem Aktionismus". Jetzt gehe es darum, konkrete Maßnahmen abzustimmen. Zudem müssten die Strukturen auf den Prüfstand. "Es gibt Grabenverbände, die haben drei Leute und ein Auftragsvolumen von einigen hunderttausend Euro", sagte der Kreisvorsitzende. Deswegen müsse man sehen, ob man sie personell und finanziell aufrüsten könne. "Als erstes muss das Entwässerungssystem überprüft werden. In welchem Zustand sind die Gräben und sind sie ausreichend", reagierte er auf die anhaltende Kritik nicht mehr vorhandener oder untüchtiger Gräben.

Volksstimme 25.01.2011
Museumsförderverein gibt 2000 Euro zu den Umbauarbeiten dazu / Schönebecker und Kreis erwarten Hilfe vom Land
Abnahme des Referenzfensters ist Startschuss für Arbeiten im Kreismuseum
Vergangenen Freitag warteten Museumschef Rüdiger Radicke und Vertreter des Museumsförder-vereins gespannt auf Sachsen-Anhalts Kulturministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff (CDU). Das Empfangskomitee staunte nicht schlecht, als zeitgleich zur Ministerinnen-limousine auch ein Transportfahrzeug auf den Hof des alten Salzemer Rathauses bog. Auf der Ladefläche eines der Fenster, die zukünftig die Frontseite des Gebäudes zieren sollen: ein sogenanntes Referenzfenster. Bevor die Fenster eingebaut werden, müssen nämlich verantwortliche Behörden ihr Einverständnis geben. Das ist heute Morgen der Fall. Neben der Firma aus Staßfurt, die die Fenster baut, sind ab acht Uhr auch Vertreter des Museumsfördervereins und – für die anstehenden Entscheidungen sehr wichtig – der Denkmalschutzbehörde vor Ort. Sie werden die Arbeit begutachten. Geben die Experten grünes Licht, bedeutet das das offizielle Startsignal für den Aus- und Neubau aller Fenster. "Wir fangen bewusst mit den Fenstern an der Forderfront an", sagte Fördervereinsmitglied Olaf Busch. Das Gesicht des Hauses zum Markt hin solle in neuem Glanz erstahlen, so der stellvertretende Vorsitzende. Hinter diesen Gedanken stünden ganz praktische aber auch symbolisch- öffentlichkeitswirksame Er- wägungen. "Die Leute sehen: Hier passiert etwas mit dem Museum!" Außerdem beginnen die Innenausbauarbeiten direkt im Vorderhaus. So entsteht in einer ersten Bauphase ein Multimediaraum, in dem Besucher audio-visuell erleben, wie das Museum, aber auch der Landkreis oder der Museumsförderverein sich vielfältig präsentieren. Kassenbereich, Ratsherrenraum, Geologie und Salzgeschichte werden neu organisiert und modernisiert. …Land will Förderung akzentuieren - Und das Geld bleibt eine entscheidende Frage. Das Land hat 20 000 Euro für 2011 in Aussicht gestellt, auch der Kreis stellt Mittel in den Etat ein. Doch die Summen reichen nicht aus, um das Haus zu einem "Zentrum der kulturellen Bildung" im Salzland zu machen, so wie es der Kreis plant. Aus diesem Grund fand ein Arbeitsgespräch zwischen Kultusministerin Birgitta Wolff, dem Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger und Kreis- und Museumsvertretern statt. Die offizielle Zusage für mehr Geld gab es aus Magdeburg dabei nicht, aber den Hinweis, das sogenannte Schulbudget für außerschulische Lernorte gezielt an Kultureinrichtungen bringen zu können, wenn vor Ort strategische Partnerschaften entstehen. …

Volksstimme 25.01.2011
Kooperationsvertrag abgeschlossen
Gute Schüler begehrt
Das Dr.-Carl-Hermann Gymnasium und die Stadtwerke Schönebeck haben am Sonnabend einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Bei Partner erhoffen sich eine fruchtbringende Zusammenarbeit. Schulleiter Dr. Ulrich Plaga setzt auf eine weitere Begabtenförderung und Lehrerfortbildung. Die Stadtwerke hoffen, gut ausgebildete Schüler an ihr Unternehmen binden zu können. Lob kam vom CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Gunnar Schellenberger, der nach wie vor Lehrer des Gymnasiums ist und Vorsitzender des Bildungsausschusses im Land.

Volksstimme 24.01.2011
Kultusministerin Birgitta Wolff trifft Christian Simonis und Hans-Jörg Simon von der Kammerphilharmonie Schönebeck
Politik erwägt Veränderungen: Förderung zukünftig neu ausrichten?
Die Bedeutung der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck in der Region und in Sachsen-Anhalt war Mittelpunkt eines Gespräches zwischen Landes-Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU), Generalmusikdirektor Christian Simonis und Geschäftsführer Hans-Jörg Simon in der Elbestadt. Die Musiker erhoffen sich aus Magdeburg Unterstützung für eigene Projekte und ein größeres Bewusstsein auf politischer Ebene für die Arbeit, die sie im Salzlandkreis leisten. "Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie ist das Orchester in der Region zwischen Magdeburg und Halle", sagte Generalmusikdirektor Christian Simonis beim Arbeitsgespräch mit Sachsen-Anhalts Kultusministerin Birgitta Wolff. Das Selbstbewusstsein kann sich der Orchesterchef zweifelsohne leisten. Denn der Klangkörper wirkt in vielen Bereichen der Kultur und der Bildung im neu entstandenen Salzlandkreis. Ulf Freund, Leiter des Amtes Schulverwaltung - kulturelle Bildung in Bernburg, unterstrich das ausnahmslos: "Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie ist gelebte Kreisgebietsreform", sagte er. Das, was man sich auf der politischen Bühne vielerorts zwischen Schönebeck und Aschersleben, Bernburg und der Egelner Mulde noch wünsche, habe man auf der Konzertbühne längst erreicht: Ein "Wir-Gefühl" und das Verständnis des einen Orchesters für eine Region. …. Der Orchesterchef betonte vor der Landesministerin besonders, dass seine Musiker und er bei allen Konzerten hochmotiviert seien, egal welches Publikum die Ohren spitze. "Ich erlebe bei allen Instrumentalisten, dass sie jedes Konzert mit der selben professionellen Grundeinstellung spielen." Klingt alles, um im Musikerjargon zu bleiben, recht harmonisch. Doch es gibt auch Wünsche im Orchester, die Christian Simonis vor Birgitta Wolff darlegte. "Alles, was wir machen, ist vielleicht noch nicht so im Bewusstsein." Das Land habe die Förderung für das Orchester erhöht, das machte Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger (CDU), der Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses des Landes ist, deutlich. Doch eine wirkliche Identifikation mit dem musikalischen Schatz, den man habe, gebe es noch nicht.

Volksstimme 22.01.2011
Förderverein, Kreis und Landtagsabgeordnete präsentieren Ministerin Birgitta Wolff Zukunftskonzepte für Kreismuseum
Land erkennt Ort kultureller Bildung an und plant besondere Förderung
Sachsen-Anhalts Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff (CDU) besuchte gestern das Kreismuseum in Schönebeck Bad-Salzelmen. Sie wurde von Ulf Freund vom Landkreis, dem Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger sowie Vertretern von Museum und Museums-Förderverein begrüßt. Bei den Gesprächen ging es um das finanzielle Engagement des Landes in punkto Hausumbau. Die Schönebecker Fraktion mit Landtagsabgeordneten, Kreisvertretern und Museumsleuten traten Ministerin Birgitta Wolff gestern geschlossen gegenüber – als kompetente Gesprächspartner wenn es um das Kreismuseum geht und als Bittsteller. Denn im alten Bad Salzelmer Rathaus, in dem heute Exponate zu vielen Themen ausgestellt sind – von der Elbe bis zum Salz, von der Urzeit bis zur jüngeren Vergangenheit – stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Ihr Ziel ist zuerst, dass historische Gebäude zu ertüchtigen, aber – und noch viel wichtiger – den Rahmen für ein neuartiges Konzept zu schaffen. "Das Museum soll ein Zentrum kultureller Bildung im Salzlandkreis werden", sagt Ulf Freund, Leiter des Ressorts Schulverwaltungsamt - kulturelle Bildung im Salzlandkreis. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Museumsverband Sachsen- Anhalt habe man Konzepte für das Kreismuseum erarbeitet, die von Experten als "maßgeblich" bewertet werden. Mit modernen Angeboten, wie der multimedialen Darstellung von Themen, Stationslernen und auf verschiedene Altersgruppen spezifisch ausgerichtete Konzepte wolle man mit dem Kreismuseum im Salzlandkreis neue Wege beschreiten… "Kultur und Bildung sind lebendig, wenn sie in den Köpfen und Herzen der Menschen wirken" Landtagsabgeordneter Gunnar Schellenberger fokussierte beim Gespräch mit Birgitta Wolff, wo den Museums- machern der Schuh drückt. Dankbar sei man für jede Förderung, so der CDU-Mann. Doch das Land müsse sich stärker engagieren, damit Bau- und inhaltliche Konzepte in Salzelmen schneller umgesetzt und nicht zeitlich verzögert würden. "Jetzt geht es darum die Voraussetzungen zu schaffen, dass längst fertige Museumskonzepte schnell umgesetzt werden können." Schellenberger sprach besonders mit dem Hinweis auf die Kreisgrabenanlage Pömmelte von einer "Kulturmetropole Schönebeck" mit weit mehr als regionaler Bedeutung. Vom vermittelnden Museum aus, in dem Exponate gezielt ausgestellt, dargestellt und historisch eingeordnet werden, könne man diesen "Schatz" anfahren. "Erlebnisbildung, die über Vitrinen und Ausstellungstafeln hinausgeht", so Schellenberger. Nur der Rahmen dafür müsse schnell stehen. …

Neujahrsempfang der CDU
Finanzminister Schäuble im Bestehornhaus in Aschersleben
Die CDU des Salzlandkreises und die Mittelstands-vereinigung hatten am 13.01.2011 zu ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang in das Ascherslebener Bestehornhaus zu ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen. Dass das Haus aus allen Nähten platzte, hat wohl den Grund, dass sich als Gastredner der Bundesminister der Finanzen, Wolfgang Schäuble, angekündigt hatte. Der bestritt mit einer Bilanz und einem Ausblick auf die kommenden Jahre aus Sicht der CDU dann auch den rund 70-minütigen Hauptpart des Abends.

 

Volksstimme 18.01.2011
Einzigartige Anlage im Salzlandkreis auf der Deponie Frohser Berge in Schönebeck - Gase werden abgefangen und in Strom umgewandelt
Quelle: http://www.volksstimme.de/_img/_cnt/_vsm/20110118_010559_pic_198933746.jpg
Auf der seit dem Jahr 2005 geschlossenen Deponie Frohser Berge in Schönebeck werden die austretenden so genannten Gut-Gase verstromt und anschließend verkauft. Während auf den Deponien in Staßfurt und Latdorf (Bernburg) das austretende Deponiegas abgefackelt werden soll, wird das Gas aus der Deponie Frohser Berge in Schönebeck in Strom ungewandelt und verkauft. Die Anlage in der Elbestadt kann noch rund zehn bis zwölf Jahre laufen. Da staunten auch die alteingessenen Schönebecker nicht schlecht. Als dieser Tage eine Abordnung um den Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger die Deponie in Schönebeck-Frohse besuchte, überraschte der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Salzlandkreis mit innovativen Fakten. Während vielerorts Deponien lediglich geschlossen wurden, wird in Schönebeck noch Geld verdient. "Dafür müssen aber die technischen Voraussetzungen stimmen", so Helmut Ulbrich, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Salzlandkreis, gestern im Gespräch mit der Volksstimme. Für die Deponie in Staßfurt erwarten die Abfallexperten den offiziellen Bescheid zur endgültigen Schließung. In Latdorf (Altkreis Bernburg) wird bereits mit der Rekultivierung des Deponieberges begonnen. "In beiden Fällen lohnt sich aber eine Verwertung der austretenden Gase nicht", erklärt Reinhold Kockx vom Standort Schönebeck des Abfallwirtschaftsbetriebes. Als die Deponie in Schönebeck-Frohse Mitte des Jahres 2005 geschlossen wurde und Experten bestätigten, dass die austretenden Deponiegase eine erhebliche Menge darstellen, entschlossen sich die Schönebecker zu einem gewagten Schritt: Das Gas sollte in Strom umgewandelt werden. In den Deponiekörper wurden daraufhin 36 Gasbrunnen gebohrt und drei Sammelstationen eingerichtet. Das Gas wird angesaugt und verdichtet. "Das Gut-Gas wird anschließend in einem Verfahren verstromt, das Schlecht-Gas fackeln wir ab", so Reinhold Kockx. Damit sich im Deponiekörper weiter Gas entwickeln und der Vergärungspozess weiter am Laufen gehalten werden kann, wird die Wasserzufuhr und damit das Einbringen von Sauerstoff zugelassen. Lediglich die Seiten des Deponiekörpers müssen dicht sein. Dass mit dem Gas Geld verdient werden kann, ließ die Christdemokraten bei ihrem Arbeitsbesuch aufhorchen. Nach Auskunft des Abfallwirtschaftsbetriebes wird der Strom verkauft und in das öffentliche Netz eingespeist. Rund 1000 bis 1500 Haushalte können jährlich durch das "Minikraftwerk" auf der Deponie versorgt werden. Ein Unternehmen hat die Anlagen zur Verfügung gestellt und ist am Gewinn beteiligt. "Das rechnet sich trotzdem", so Chef Helmut Ulbrich. Die Rekultivierung der Schönebecker Deponie soll in diesem Jahr abgeschlossen sein. Dann können die Nachsorgearbeiten beginnen.

Volksstimme 14.01.2011
Landesminister sagen im Kampf gegen Wasserfluten Unterstützung zu
Schönebeck wird Pilotprojekt
Schönebeck soll bei der Lösung des Grundwasserproblemes Pilotprojekt werden. Das bekräftigte gestern Nachmittag Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens (CDU) gegenüber der Volksstimme. Auch Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) sagte in Felgeleben die Hilfe des Landes zu. "Wir verzeichnen das vierte Jahr in Folge signifikant hohe Niederschläge. Das Grundwasserniveau in Sachsen-Anhalt ist permanent gestiegen." Mit dieser für das gesamte Land geltenden Feststellung machte Landesumweltminister Hermann Onko Aeikens gestern im Gespräch mit der Volksstimme auf das vielerorts beklagte Problem mit Grund- und Oberflächenwasser aufmerksam. In Schönebeck aber sei Situation besonders schwierig. Deshalb solle die Stadt inklusive ihres Umfeldes ein Pilotprojekt werden. "Wir finden hier fraglos eine sehr komplizierte Situation vor", spielte der Ressortchef auf die unterschiedlichen Gründe und vielschichtigen Ursachen von Kellerdurchnässungen in und um Schönebeck an.Je nach Region will das Land nun analysieren, wie die Lage ist, wo die Ursachen liegen und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt. In die Schönebecker Arbeitsgruppe Grundwassermanagement, die am 18. Januar zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen kommt, will das Ministerium Fachleute aus dem eigenen Hause senden. "Wir bieten unser Wissen an", unterstrich Dr. Ekkehard Wallbaum vom Referat Gewässerschutz und Grundwasser. Eine Lösung, darin stimmte er mit Aeikens überein, könne aber auch das Land nicht von heute auf morgen realisieren. An dem Gespräch nahm auch der CDU-Landtagsabgeordnete Gunnar Schellenberger teil. Er sagte: "Schönebeck braucht eine kurzfristige Hilfe und eine langfristige Lösung." Dafür seien viele Schultern nötig. ….

Volksstimme 13.01.2011
Sachsen-Anhalts Umweltministerium will regionale Arbeitsgruppen zum Grundwasser bilden - Ergebnisorientierte Lösungen für Spezialfall Schönebeck
Quelle: http://www.volksstimme.de/_img/_cnt/_vsm/20110113_010021_pic_272689674.jpgAuf positive Resonanz ist die Ankündigung von Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) in Schönebeck gestoßen, sieben regionale Arbeitsgruppen bilden zu wollen, um dem Grundwasserproblem im Land zu begegnen (Volksstimme berichtete). Der Ressortchef hatte am Dienstag angekündigt, diese Gremien auf Landesebene einzurichten und mit Experten aus seinem Ministerium, dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, den Landkreisen und den Landnutzern zu besetzen. Die regionalen Arbeitsgruppen, so Aeikens, sollten den Zustand der Grundwassersituation vor Ort analysieren und notwendige Maßnahmen aufzeigen. Um die zu finanzieren, so der Minister, müssten notfalls Fördermittel aus der Stadtsanierung oder Dorferneuerungsprogrammen umgeschichtet werden. Minister Hermann Onko Aeikens will heute in einem Gespräch in Magdeburg mit CDU-Landtagsabgeordneten Gunnar Schellenberger das Vorgehen seines Hauses in Sachen Grundwasser erläutern. "Wir können gar nicht anders, als den Weg gemeinsam einschlagen", meint der Christdemokrat. Mit Sinn und Verstand müsse man das Problem jetzt angehen, kurzfristig Lösungen bieten, aber insgesamt langfristige Strategien finden, mit denen man den Regionen nachhaltig helfen könne, so Schellenberger. In seinen Augen müssten die vorgeschlagenen Lösungen wissenschaftlich begleitet und aufgearbeitet werden. Wichtig sei, dass neben Verwaltung, Politik, Rettungskräften und Unterhaltungsverbänden auch Betroffene in den Arbeitsgruppen wirken. "Das Ziel muss eine Komplettlösung sein", sagt der CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende.

 

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